Porträt

laut.de-Biographie

Rusko

Mit Reggae und Dub wächst er im nordenglischen Leeds auf. Als Dubstep die tiefen Bässe mit raviger Partylaune verbindet, hat Chris Mercer alias Rusko sein Ding gefunden. Nach seinem Universitätsabschluss konzentriert er sich voll auf seine Karriere als DJ und Produzent.

Eine gute Entscheidung, wie sich schon kurz nach seiner Debütmaxi "SNES Dub" 2006 zeigt. Im Jahr darauf lädt ihn die ehrwürdige Clubinstitution Fabric ein, zusammen mit Caspa ein Live-Set einzuspielen. Nach der Veröffentlichung von "Fabric Live 37" geht es für den Briten steil nach oben.

Ein Blick in seine Diskographie lässt ahnen, in welcher Liga er inzwischen spielt. Remixe für Basement Jaxx, Skunk Anansie, Kelis und The Prodigy finden sich dort. Auch der Tourplan offenbart, dass sich Chris Mercer nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2009 nun endgültig in der exklusiven Gesellschaft der besten britischen Discjockeys festsetzen will.

Ein Auftritt beim legendären Fuji Rock Festival in Japan steht in einer Reihe mit Gastspielen beim Reading Festival in seiner Heimat und Clubgigs in Nordamerika, Asien und Europa. Trotz des voll belegten Schedules schaufelt sich Rusko immer wieder Zeit frei, die er dann in seinem Studio am neuen Wohnort Los Angeles verbringt.

"Ich versuche, das Auflegen und Produzieren unter eine Hut zu kriegen, indem ich zwei Wochen lang nur Gigs spiele und mich dann für einige Wochen in mein Studio zurückziehe. So habe ich Zeit, wirklich an den Stücken zu arbeiten. Für mich funktioniert das viel besser, als ein Stück zu produzieren und an den Wochenenden Auftritte zu absolvieren", sagt Chris Mercer.

Eine Einteilung, die Früchte trägt. Beim 2010er Album von M.I.A. sitzt er als Produzent im Studio. Im gleichen Jahr veröffentlicht er mit "O.M.G.!" sein Debütalbum. Allerdings nicht auf einem britischen Label, sondern bei Mad Season, dem Imprint des in Philadelphia ansässigen Produzenten Diplo.

Mit den 14 Tracks des Albums grenzt sich Rusko deutlich von der dunklen Dubstep-Schule um Scuba, Burial und den Hotflush Recordings-Leuten ab. Seine Tracks setzen auf wuchtigen Electro und maximale Rave-Wirkung. Dies lässt sich auch auf der EP-Kollabo "Cypress Hill & Rusko" mit den kalifornischen Blunt-Chefs nachprüfen.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare