Porträt

laut.de-Biographie

Robin Judge

Die kanadische Produzentin Robin Judge sendet seit ihrem ersten Release an der Seite ihres Landsmannes Tomas Jirku regelmäßig minimalistische Funksignale um den Globus. Dass sie damit auf Labels wie Mille Plateaux, dem Stuttgarter Imprint Onitor oder beim kanadischen Label Noise Factory Records auf offene Ohren stößt erstaunt nicht weiter. Beim Mutek-Festival in Montreal im Jahr 2003 schauen ihr mit Richie Hawtin, Ricardo Villalobos, Akufen und Monolake gleich mehrere ihrer Idole auf die Finger.

Grund nervös zu werden hat die ausgebildete Graphik-Designerin dennoch nicht. Mit einem feinen Gehör für Details verbindet sie in ihren Tracks die unterschiedlichen Spuren zu einem homogenen Ganzen. Ihre Releases können wie bei den Veröffentlichungen auf "Click'n'Cuts 2" beinahe ohne Beats auskommen. Flirten aber auch gerne mal mit der Tanzfläche im Club. So zumeist, wenn sie sich mit Tomas Jirku ins Studio begibt.

Als sich die beiden Produezenten treffen, ist schnell klar, dass hier ein neues kreatives Gespann an den Start geht. Beide haben eine Design-Ausbildung, beide gehen gerne in die Natur und beide lieben elektronische Musik. Beim Stuttgarter Minimal-Label Onitor finden sie eine Plattform für ihre gemeinsamen Releases. 2003 erscheint dort ihr Longplayer "Plusism", zwei Jahre später mit "Private Eyes" der Nachfolger.

Zwischendurch entsteht mit "Patterns" das Debütalbum von Robin Judge. Es wird 2004 auf dem kanadischen Experimental-Label Noise Factory Records veröffentlicht und bringt ihr zahlreiche Bookings in Kanada und den USA ein. In Europa ist die hübsche Produzentin selten zu Gast. Sie genießt stattdessen lieber die atemberaubende Schönheit rund um ihren Wohnort Vancouver.

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