Porträt

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Robin Eichinger

Model-Jobs, ein Fashion-Blog, ein eigenes kleines Klamottenlabel ... kein Zweifel: Robin Eichinger interessiert sich für Mode. Seine große Liebe liegt trotzdem auf einem anderen Gebiet: "Mein erstes Foto-Shooting hatte ich erst mit 18", erinnert er sich im Interview mit StarFlash.de. "Singen tue ich aber schon immer."

DSDS 2015: Bauer sucht Tauschfrau
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Was einst eine Talentshow war, wirkt wie eine Kreuzung aus "Frauentausch" und "Bauer sucht Frau". Robin und Laura im Glück: Sie sind raus.
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Robin erblickt das Licht der Welt am 29. August 1992 in Mainz, wo er mit zwei Geschwistern bei seiner Mutter aufwächst. Der Kontakt zu seinem Vater, der aus Bangladesh stammt, reißt bald ab. Dennoch wächst Robin zu einem echten Sonnyboy heran: "Ich habe eigentlich dauerhaft gute Laune."

Seine Tätigkeit als Gärtner füllt Robin bald nicht mehr aus, auch nicht seine Beteiligung in einer Hip Hop-Tanzgruppe. Er schreibt sich an einer Abendschule ein, um sein Abitur nachzuholen. Psychologie will er studieren, doch dabei handelt es sich auch wieder nur um einen Plan B. Robins eigentlicher Traum: seinen Lebensunterhalt mit Musik zu bestreiten.

"Ich singe schon mein Leben lang", sagt er der Mainzer Allgemeinen Zeitung. "Unterricht hatte ich allerdings nie." Abgesehen von einem Casting im Jugendhaus stand er auch noch nie auf einer richtigen Bühne. Doch irgendwann muss man ja einmal anfangen: Robin bewirbt sich bei der zwölften Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" - und kommt beinahe zu spät.

Immerhin, so bleibt keine Zeit, um sich verrückt zu machen. Die Jury reagiert mit einhelliger Begeisterung auf Robins Vortrag, er intoniert "Fuck You" von Cee-Lo Green. Dieter Bohlen gefällt die glockenhelle Stimme. Mandy Capristo, offenbar empfänglich für Robins Flirtversuche, hält seine ganze Ausstrahlung für "erfrischend".

Beim Recall in Thailand zeigt sich, dass in Robin nicht nur ein Sonnenschein steckt, sondern auch eine ordentliche Portion Drama-Queen. Erst bekommt er sich mit seinem Konkurrenten Severino Seeger in die Haare, dann beuteln ihn Übelkeitsattacken. Als er als einziger Kandidat keinen Brief aus der Heimat erhält, zerfließt er in Tränen.

Obwohl er zwischendurch die ganze Zeit am Lachen ist, fühlt sich Robin permanent auf der Kippe: "Ich habe in Thailand bei jedem Set gedacht, dass ich rausfliege", blickt er auf die Zeit zurück. Grundlos, wie sich herausstellt. Obwohl sein letztes Duett niemanden vom Hocker reißt, landet er in den Top Ten. Zu seiner eigenen größten Überraschung: "Ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme."

Den ersten Schritt, um auf den Spuren seiner erklärten Vorbilder Bruno Mars und Justin Bieber zu wandeln, hat Robin also erfolgreich getan: ein guter Grund für anhaltend blendende Laune.

Bei der Event-Show in Ischgl macht Robin keine gute Figur. Trotz ziemlich verpatzten Auftritts hieven ihn seine Fans noch eine Runde weiter. Obwohl er dort (zugegebenermaßen nicht besonders schwierig) eine deutlich bessere Leistung zeigt, endet sein Weg bei DSDS an dieser Stelle, zwei Stationen vor dem Finale.

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