Porträt

laut.de-Biographie

Rebentisch

Der Act mit dem seltsam klingenden Namen kommt aus Berlin. Der Grund für die ungewöhnliche Betitelung des Bandprojekts ist jedoch alles andere als exotisch: Kopf und Gründer heißt nämlich tatsächlich Sven Rebentisch.

Seit Anfang der Nullerjahre treibt er sein musikalisches Vorhaben voran, die ersten Jahre als Einzelkämpfer. Auf dem kleinen Berliner Label Gruftie-Ton veröffentlicht er ab 2005 seine ersten Tracks. Gleichzeitig macht sich Rebentisch mit regelmäßigen Sampler-Beiträgen für eine ganze Reihe von Gothic-Publikationen einen Namen in der Szene.

Drei Jahre später kündigt sich eine große Veränderung bei Rebentisch an. Mit Jens Bohm wird aus dem Soloprojekt ein Duo. Das Neumitglied bringt seinen Bass mit ein. Allerdings stellt er sich hier deutlich in den Dienst der Band, deren musikalisches Outfit in erster Linie durch ihren elektronisch clubbigen Drive geprägt ist.

Damit rücken sich Rebentisch in die Nähe von Bands wie Malaria! und Chicks On Speed, die ebenfalls den Charme der alten Wave-Zeiten mit aktuellen Entwicklungen aus der elektronischen Musik verbinden.

Seit 2008 hat Sven Rebentisch als Sänger und Keyboarder mit Der Zerfall ein weiteres Bandprojekt am Laufen. Mit dem Bass an seiner Seite steht einmal mehr Jens Bohm. 2009 veröffentlicht Der Zerfall seine erste EP, mit der die beiden Musiker ihr Terrain irgendwo zwischen Punk und Wave abstecken.

Im Jahr darauf richtet sich das Hauptaugenmerk dann wieder auf Rebentisch. Auf Duisburger Dark Wave-Label afmusic erscheint mit "Unter der Stadt" das Debütalbum von Rebentisch. Tanzbar und dark schlagen die elf Tracks die Brücke zwischen Grufties und Techno.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare