Porträt

laut.de-Biographie

Randi Tytingvaag

Jazz, Tango, Songwriting, Kammermusik, Chanson und Folk. In diesem bunten Stilgemisch fühlt sich die norwegische Sängerin und Songschreiberin Randi Tytingvaag wohl, denn "wenn ich eines nicht bin, dann eine traditionelle Jazzerin. Ich bin eine Mixerin. Mich faszinieren zum Beispiel so entlegene, alte Stile wie der hawaiianische Gesang." Mit unbändiger Experimentierfreude vertont die Musikerin ihre Geschichten des Alltags, die sie mit facettenreicher Stimme in Szene setzt.

Die Künstlerin erblickt 1978 in Stavanger das Licht der Welt. Ihren Gesang perfektioniert sie an der Londoner School Of The Arts Roehampton. Anschließend kehrt die Sängerin, die als Idole Billie, Ella, Sidsel, Joni und Tom nennt, nach Norwegen zurück. Dort debütiert sie auf dem Mai Jazz Festival 2001 in Stavanger und lacht noch heute über ihren Vater, dem etwas Anständiges lieber gewesen wäre: "Als ich nach London ging, um dort Jazz zu studieren, war mein Vater sehr skeptisch. Was sollte bloß aus seiner einzigen Tochter werden? Er konnte sich gar nicht für mich freuen, sah in mir die zukünftige Ärztin oder Rechtsanwältin. Doch mit 'My Heart Belongs To Daddy' konnte ich ihn überzeugen, dass Jazz so schlimm gar nicht ist!"

Überall stößt Tytingvaag auf offene Ohren. Ihr erstes Album "Heavenly Attack" weiß diesen Effekt 2004 gehörig zu verstärken. Auch die Nachfolgeplatte "Let Go", die zwei Jahre später erscheint, sorgt für Begeisterung unter Kritikern und Publikum. In dem Musical "Skyfri Himmel" bestreitet Tytingvaag 2006 zudem ihren ersten Auftritt als Schauspielerin.

Mit dem dritten Album "Red" schafft es die Künstlerin 2009 auch nach Deutschland. Die hiesige Presse zeigt sich verzückt und bedenkt Tytingvaag mit beachtlicher Aufmerksamkeit. Zu Recht! Es ist zwingend empfohlen, sich ein eigenes Bild des herrlich ausgestalteten Jazz-Juwels "Red" zu machen.

Tytingvaag über "Red": "Wenn ich Musik höre, dann sehe ich Farben. Farben dienen dazu, meine Stimmung, meine Gefühle zu manifestieren. Ich assoziiere mich selbst mit der Farbe Rot, da sie Liebe und Leidenschaft verkörpert, andererseits aber auch Krieg, Blut und Feuer. Sie ist ambivalent."

Diese Vorliebe für Ambivalenzen, Polaritäten und Extremen zieht sich durch ihre gesamte Persönlichkeit: "Ich lebe nach der Maxime 'Alles oder Nichts'. Was zwischen 0 und 100 ist, interessiert mich nicht. Die Gratwanderungen mag ich, die extremen Gefühle, egal ob positive oder negative."

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"Alles oder Nichts" <i>"Was zwischen 0 und 100 ist, interessiert mich nicht."</i> Randi Tytingvaag: "Red" (2009).

<i>"Was zwischen 0 und 100 ist, interessiert mich nicht."</i> Randi Tytingvaag: "Red" (2009)., "Alles oder Nichts" | © Ingvild Sara Aarsland (Fotograf: ) <i>"Was zwischen 0 und 100 ist, interessiert mich nicht."</i> Randi Tytingvaag: "Red" (2009)., "Alles oder Nichts" | © Ingvild Sara Aarsland (Fotograf: ) <i>"Was zwischen 0 und 100 ist, interessiert mich nicht."</i> Randi Tytingvaag: "Red" (2009)., "Alles oder Nichts" | © Ozella Music (Fotograf: ) <i>"Was zwischen 0 und 100 ist, interessiert mich nicht."</i> Randi Tytingvaag: "Red" (2009)., "Alles oder Nichts" | © Ingvild Sara Aarsland (Fotograf: )

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