Porträt

laut.de-Biographie

Raketenkind

Großer Jubel im Juli 2009 am Bodensee: Kurz vor dem Seenachtsfest, dem Konstanzer Touristen-Äquivalent zum Oktoberfest, kommt Raketenkinds Album-Debüt "Und Wir Feiern Diese Lügen" in den Handel. Oder zumindest auf Amazon, wo sich erstmal jede junge Band ins Sortiment wünscht.

Die kindliche Raketen-Abschussrampe steht passenderweise ganz in der Nähe ihrer Heimat, nämlich im beschaulichen Lindau bei Bodensee Records. Der Sinn steht Sebastian "Winni" Hoggenmüller und Timo Warken aber weniger nach volltrunkener Schunkelei, sondern nach schiebenden Discobeats, sengenden Hooklines und vollem Düsenantrieb.

Elektronisch-minimaler Power-Pop modernster Machart mit einigen augenzwinkernden Retroanleihen an Spätachtziger-Frühneunziger-Dancehits. Die Antriebsaggregaten auf 130 bpm geeicht und ab dafür. Das funktioniert.

Die landeseigenen Grenzen werden nach und nach weggesprengt, zunächst die Konstanzer, dann jene von Baden-Württemberg und Deutschland. Bald feiern auch Österreicher, Luxemburger und Schweizer die vorlauten Dance-Bengel.

Schon 2008 freut sich das Duo über eine "Beste Band"-Nominierung bei den frisch gegründeten Bodensee Music Awards. In der Folge lernen sie Mediengruppe Telekommander, Jeans Team, Attwenger und Quit Your Dayjob auf gemeinsamen Tourneen näher kennen.

Es geht voran, und so kommt es 2013 zur Veröffentlichung des zweiten Albums "Der Lauteste Mensch Am Kältesten Tag".

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