Porträt

laut.de-Biographie

Quakers

"Jeder versucht, in die Pop-Charts zu kommen, also machen sie hier einen Chorus in ihren Scheiß. Für mich geht es im Hip Hop nicht darum, dass der Beat bumst!" Geoff Barrow, Produzent und Mastermind der Trip-Hopper Portishead, hat die Schnauze voll von der großmedialen Hip Hop-Landschaft. Zu viel Mainstream, zu viel 'Money makes the world go round'. Richtiger Rap muss her. Rap, den er und seine zwei gleichgesinnten Partner 7Stu7 (ebenfalls aus dem Portishead-Umfeld) und Down Under's Finest Producer Katalyst (brachte Tracks bei den Cafe Del Mar-Compilations unter) hören wollen.

Insgesamt vier Jahre werkeln die drei an ihrem irrsinnigen Album "Quakers" herum, das im März 2012 erscheint: 41 Tracks, die 35 verschiedene Artisten fassen. Dazu durchforsten sie die große Welt des Internets und stolpern über No Names wie FC The Truth, der vor diesem Mammutprojekt noch nie etwas veröffentlichte. Dazu gesellen sich Neulinge wie Jonwayne und Dave Dub, die sich vor ihren alteingesessene Stones Throw-Kollegen MED, Aloe Blacc und ein zu Topform auflaufender Guilty Simpson nicht zu verstecken brauchen.

Bereits 2011 erscheinen erste Quakers-Produktionen auf Banksys Film "Exit Through The Gift Shop". Der Stein kommt ins Rollen, das Erdbeben klettert in der seismischen Skala von "Zweieinhalb" auf "gute Neun oder Zehn", so Barrow aka Fuzzface gegenüber der Backspin. "Wir waren schon immer Hip Hop – und haben immer Hip Hop-Musik im weitesten Sinn gemacht. Also kamen wir zusammen und sagten, lasst uns ein Hip Hop-Album machen."

Alben

Quakers - Quakers: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2012 Quakers

Kritik von Alexander Austel

Keine Hooks, kein Schema F: 35 MCs geben 41 Tracks eine Stimme. (0 Kommentare)

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