Porträt

laut.de-Biographie

Plus/Minus

Nach einigen Jahren, in denen er als Gitarrist für die Band Versus spielt, die sein Bruder Ed ins Leben ruft, entscheidet sich der New Yorker James Baluyut im Jahre 2001 für eine Solo-Karriere, oder zumindest ein musikalisches Projekt, in dem er seine eigenen musikalischen Vorstellungen und Ideen verwirklichen kann. Dieses Projekt erhält den eigenwilligen Namen +/-.

Innerhalb eines Jahres schreibt Baluyut Songs, nimmt sie auf und veröffentlicht sie 2002. Das Werk trägt den Titel "Self-Titled Long-Playing Debut Album" und erscheint auf Teenbeat Records. Auch wenn er Margaret McCartney und das frühere Versus-Mitglied Patrick Ramos als Mitstreiter für sich gewinnen kann, +/- ist James' Projekt, er singt die Stücke, er spielt weitestgehend die Instrumente ein und er produziert das Album.

Nach diesem Debüt erweitert und festigt sich das Bandgefüge, Ramos spielt nun Gitarre und übernimmt Gesangsparts, Chris Deaner spielt die Drums. Sie arbeiten gemeinsam an neuen Songs und entwerfen einen progressiven Sound, der das sperrige Gitarrenspiel von Ramos mit dem eigenwilligen Schlagzeugspiel von Deaner in Einklang bringt und den melodischen Songs von Baluyut den typischen Stil verleiht.

Die Band veröffentlicht 2004 ihre erste EP mit dem Titel "Holding Patterns", im gleichen Jahr folgt das zweite Album "You Are Here". Damit wird auch erstmals eine breitere Öffentlichkeit auf +/- aufmerksam, vor allem, weil ihnen der gute Ruf als enorm dynamische Live-Band voraus eilt. 2005 verpflichten Death Cab For Cutie sie als Support Act..

Nach Fertigstellung ihrer dritten Platte "Let's Build A Fire" unterschreiben sie beim Label Absolutely Kosher und veröffentlichen Ende 2008 den Nachfolger "Xs On Your Eyes". Entstanden sind zwei vielseitige, innovative Indiepop-Platten, die feinfühlig elektronische Elemente und Samples in die beeindruckenden Kompositionen integrieren.

Erwähnenswert sind auch die von Chris Deaner gedrehten Videoclips zu diversen Songs. Mit dem sehr charmante und unterhaltsamen Filmchen zur Singleaukopplung "Steal The Blueprint" vom "Let's Build A Fire"-Album erweist sich der hervorragende Drummer als ebenso virtuos im Umgang mit der Kamera. Der Clip gewinnt 2006 beim 7. Asian American Film Festival den Best Video Award. Egal, welcher Ausdrucksformen sie sich bedienen, +/- sind ein Garant für Kreativität.

Alben

Videos

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