Porträt

laut.de-Biographie

Oliver Tabeling

"Für mich geht es in der Musik darum, die Menschen persönlich zu berühren", sagt der schweizerische Pianist Oliver Tabeling. Mit beachtlichem Einfühlungsvermögen und virtuoser Spieltechnik verschafft er sich Zutritt zu Geist und Herz seines Publikums wie seiner musikalischen Gesprächspartner.

Tabelings Klangsprache bezieht ihre Beredsamkeit aus den inspirierten Gefilden des Jazz und dem kunstvollen Bereich der klassischen Musik. Diesen lernt der 1970 geborene Musiker bereits in jungen Jahren intensiv kennen.

Mit 16 beginnt er sein Studium an der Musikakademie Basel. Die Grundlagen des Jazzpiano-Spiels bringt sich Tabeling im Alleingang bei. Sein außerordentliches Talent verhilft ihm zu einem Stipendium für die renommierte Berklee School of Music in Boston.

Dort besucht er Meisterkurse von Herbie Hancock, Chick Corea und Christian Jacob. Die lebendige Jazzszene New Yorks, in der sich Tabeling anschließend austobt, tut ihr Übriges.

Mit beeindruckendem Erfahrungshorizont kehrt der Pianist danach in seine Heimat Basel zurück. Dort macht er 2003 mit seiner ersten Trio-CD "Slightly Different" von sich reden.

Seine beeindruckenden Qualitäten als Dialogpartner demonstriert Oliver Tabeling 2010 im Duo mit dem Saxophonisten Andy Scherrer. Das Album "Hippocampus Valley" begeistert mit neun akustischen Zwiegesprächen, die mit neuen Blickpunkten auf bekannte Standards und spannenden Eigenkompositionen aufwarten.

Aus neu Erlerntem und seinen klassischen Wurzeln entwickelt der Musiker Tabeling seinen individuellen Stil, den er auf internationalen Konzertreisen stetig verfeinert.

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