Porträt

laut.de-Biographie

Naoki Kenji

Als Sohn eines Japaners und einer Deutschen erblickt Naoki Kenji in Tokyo das Licht der Welt. Seine Kindheit erlebt er denn auch im Land der aufgehenden Sonne, zunächst noch in seiner Geburtsstadt, später dann in der Metropole Kobe. Dort besucht er bis zur Mittleren Reife eine deutsche Schule. Im Anschluss schicken ihn seine Eltern nach Deutschland, wo Kenji sein Abitur machen soll. Wichtiger als die Schule wird jedoch bald die Musik.

Erste Auftrittserfahrung mit der Schulband bestärken Kenji darin, seinen Lebensunterhalt einmal als professioneller Musiker zu verdienen. Vor allem elektronische Musik hat es ihm angetan. Die Klavierstunden seiner Kindheit geben ihm das nötige Rüstzeug für erste Produktionen an die Hand. 2001 schließlich gibt er sein Doppeldebüt - einmal als Naoki Kenji mit dem Longplayer "Downtown Tokyo" und als JP Juice mit dem Album "Slogun".

In der Folge veröffentlicht er unter seinem bürgerlichen Namen auf dem renommierten Ambient-Label Elektrolux und entwickelt zugleich sein Projekt JP Juice mit den Releases "Fukai" (2003) und Fukai Remixed" (2004) konsequent weiter. Wie hoch die Produktionen von Naoki im Kurs stehen, zeigt ein Blick in die Liste der Remixer, die sich für "Fukai Remixed" die Ehre geben. Gabriel Le Mar ist da genauso zu finden wie Andreas Kauffelt oder Pascal FEOS.

Parallel zu den JP Juice-Produktionen erscheint 2002 das Kenji-Album "Denshi Ongaku". D'n'B als Einfluss macht hier Lounge und Ambient Platz. Eine Entwicklung, die zwei Jahre später mit "Ecoustic" konsequent weitergeführt wird und zugleich auch den Abschied von Electrolux markiert. 2006 meldet sich Naoki "Versatile" vom neu gegründeten Label 3MPO zurück.

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