Porträt

laut.de-Biographie

Andreas Kauffelt

Sich auf eine Sache unwiderruflich festzulegen ist seine Sache nicht: Der Frankfurter DJ und Produzent Andreas Kauffelt pflügt mit seinen Releases auf dem eigenen Aural Satisfaction-Label sowie mit Veröffentlichungen auf Confused, PV oder Primate regelmäßig den Dancefloor nach allen Regeln der Kunst um. Gleichzeitig schickt er die Hörer unter dem Pseudonym Subtonal in akustische Welten, deren minimaler Ambient-Klangkosmos Lichtjahre vom Four-To-The-Floor-Techno des Andreas Kauffelt entfernt sind.

Schon früh beginnt der gebürtige Frankfurter, sich selbst an elektronischer Musik zu versuchen. Zuerst noch auf einem C64, später dann mit leistungsfähigeren Geräten. Bis 1990 sammelt sich so einiges an, so dass Kauffelt in jenem Jahr sein erstes Studio einrichtet und es Geheimlabor betitelt. Dort entstehen auch die Tracks, die 1993 auf Thomas Heckmanns Label Uptown in Vinyl gepresst werden. Im selben Jahr noch gründet Kauffelt mit Aural Satisfaction Records sein eigenes Label und landet gleich mit dem Debütrelease "Aural Traxx Vol. 1" einen Überraschungserfolg.

Jener ruft in der Folge eine Reihe hochkarätiger Produzenten auf den Plan, die ihre Tracks bei Aural Satisfaction verlegt sehen wollen. Elektrolux-Veteran Dr. Scissors gehört bald ebenso zu den Aural Satisfaction-Künstlern wie Heiko Laux. Kauffelt selbst stockt den Backkatalog des Labels als Junoman weiter auf. Aus dieser Zeit rühren auch die Verbindungen zum Elektrolux-Label her, auf dem Kauffelt zum festen Produzentenrepertoire gehört. Partner in Crime ist dabei oftmals der erwähnte Dr. Scissors.

Das Album "Dark Distortions", das Kauffelt als Subtonal veröffentlicht, macht ihn 1998 einem weiteren Publikum bekannt. Nicht unwesentlichen Anteil am wachsenden Bekanntheitsgrad des Frankfurters haben Touren mit Sven Väth und Pascal F.E.O.S., der einen Teil der härteren Kauffelt-Tracks wie "Bassquake" für sein Label PV signt, wo auch das 2002er Album "Das akustische Labyrinth" seine Heimat findet. Kurz darauf klopfen einschlägig bekannte Adressen für harten Floorfiller-Techno bei Kauffelt an und so darf er die Labels Primate und Confused in seine Produzenten-Vita aufnehmen.

2004 packt Andreas Kauffelt eines seiner hochgelobten Live-Sets auf eine CD. Der im Frankfurter U 60311 entstandene Mitschnitt rockt die Tanzfläche nach allen Regeln der Kunst. Brecher wie "Alternate" oder "Jetflange" dürfen hier natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Als Bonus packt Kauffelt noch das Video von "Bassquake" mit auf den Silberling.

Alben

  • Andreas Kauffelt

    Top-Seite mit Videodownloads zusätzlich zu den üblichen Features.

    http://www.andreaskauffelt.de
  • Aural Satisfaction Records

    Label von Kauffelt mit coolen Mixen und unveröffentlichten Tracks zum Downloaden.

    http://www.auralsatisfaction.com/

Noch keine Kommentare