Porträt

laut.de-Biographie

Misery Signals

Nachdem sich 7 Angels 7 Plagues im Sommer 2002 aufgelöst haben, steht es für Klampfer Ryan Morgan und Basser Kyle Johnson außer Frage, dass sie nicht gemeinsam weiter Musik machen würden. Auch die Überlegung, die Schule, bzw. den Job zu schmeißen, lässt nicht lange auf sich warten, und so liegt es auf der Hand, dass ein paar weitere Musiker her müssen. Mit Zweitklampfer Jeff Aust (Ex-Hamartia), dem ehemaligen Compromise-Shouter Jesse Zaraska und Ryans Bruder Branden an den Drums ist die Chose fertig, um ihre ersten Konzerte zu spielen.

Misery Signals - Mirrors
Misery Signals Mirrors
Metalcore mit einigen stilistischen Ausbrüchen.
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Während einer Tour im Frühjahr 2003 kratzt Jeff aber schon wieder die Kurve, weshalb die Tour deutlich kürzer als erwartet ausfällt. Nachdem sie aber in Stu Ross einen mehr als würdigen Ersatz gefunden haben, sind sie schnell wieder auf der Straße unterwegs und tragen ihren Hardcore unters Volk. Dass mit den beiden Morgan Brüdern und Kyle drei Fünftel der Band aus Wisconsin kommen und mit Jesse und Stu zwei Fünftel aus dem kanadischen Edmonton, scheint dabei keine große Rolle zu spielen. Ferret Music zeigen recht schnell Interesse an der jungen Truppe und drücken den Jungs einen Deal in die Hand.

Anfang Juli 2004 stellen sie ihr Debüt in die Läden, das auf den Titel "Of Malice And The Magnum Heart" hört und von keinem Geringeren als Strapping Young Lad-Mastermind Devin Townsend produziert und aufgenommen wurde. Die Gitarrenarbeit des Debüts kann man getrost als Metal bezeichnen, wohingegen Jesse der Mucke mit seinen Shouts einen deutlichen Hardcore-Stempel aufdrückt.

In den USA bringen Misery Signals in den nächsten zwei Jahren ihre Songs auf diversen Gigs unters Volk. Dabei teilen sie sich die Bühne u.a. mit Six Feet Under, The Dillinger Escape Plan, The Agony Scene und Dew-Scented.

Anfang 2006 startet nicht unbedingt im Sinne der Band, denn Fronter Jesse hat Misery Signals verlassen um Sleeping Girl zu gründen. Das ist aber nur auf den ersten Blick ärgerlich, denn in Person von Karl Schubach haben sie nicht nur schon wieder den nächsten Kanadier in ihren Reihen, sondern auch einen sehr varaiblen Sänger/Shouter. Der gibt seinen Einstand auf "Mirrors" und den Touren mit Between The Buried And Me und Norma Jean im Oktober des Jahres. Ganz wie es sich für eine Metalcore Truppe gehört, machen sie den Tourbus zu ihrem zuhause und sind von 2006 bis Ende 2007 quasi ununterbrochen unterwegs.

Dabei haben sie sich die Bühnen auch mit Bands wie Textures, All That Remains oder Darkest Hour geteilt. Auch 2008 sehen sie ihre eigenen vier Wände nur selten, finden aber dennoch irgendwann die Zeit, um ein paar neue Songs aufzunehmen. Die stecken sie unter dem Titel "Controller" zusammen und lassen sie Ende Juli von Ferret Records in den Musikläden parken. Sie selbst sind zu der Zeit schon lange wieder im Rahmen der 'Thrash And Burn'-Zour mit Winds Of Plague, Arsis, Suicide Silence und vielen anderen auf der Straße.

Alben

Misery Signals - Mirrors: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2006 Mirrors

Kritik von Michaela Putz

Metalcore mit einigen stilistischen Ausbrüchen. (0 Kommentare)

  • Misery Signals

    Cooles Design, aber nicht sehr informativ.

    http://www.miserysignals.net
  • Misery Signals@MySpace

    Signal my misery, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/miserysignals

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