Porträt

laut.de-Biographie

Men Among Animals

"We're men among the animals, afraid of our lives. And kings and queens and fairytales they just prepare to die." So heißt es in "A Story About Lions, Trees and Bridges". Die Aussage klingt eher düster. Doch das passt gar nicht zum Sound von Men Among Animals. Die Dänen bieten exzellent experimentellen Indiepop. Mal rockig und mal von Orgel begleitet. Mal schief, mal quietschig. Aber immer irgendwie freakig.

Die Idee zu dieser bunten Klangwelt entsteht – wie so häufig – auf einer Party und mit mehr oder weniger viel Alkohol im Blut. Fünf Männer unter lauter Partytieren? Wie auch immer sie auf diesen Namen kommen: Men Among Animals ist geboren. Zu dem Rudel gehören Lasse Nielsen (Gesang und Gitarre), Brian Bendsen (Bass und Gesang), Bo Christensen (Gitarre und Gesang), Rune Borre-Jensen (Drums und Percussion), Janus Elsig (Gesang und andere Experimente).

2007 veröffentlicht das Quintett sein Debüt "Bad Times, All Gone". Damit im Gepäck touren Men Among Animals durch einen Großteil Europas und beehren Deutschland unter anderem beim Reeperbahnfestival 2008 in Hamburg. Im Sommer 2009 ziehen sich die Jungs in eine leicht vermoderte Holzhütte in der dänischen Provinz zurück, um an der Nachfolgeplatte zu werkeln.

Der Zweitling "Run Ego" erscheint zu Beginn des darauf folgenden Jahres. Ganz selbstsicher bezeichnet die Band dieses als "unser Meisterwerk". Darauf sind wieder die leicht psychedelischen und experimentellen Klänge zu hören. Sie schrecken weder vor Urwaldgetrommel noch affenähnlichem Gebrüll zurück. Dennoch wirkt der Sound frisch und leicht. Men Among Animals platzieren sich damit irgendwo in der Nähe von Clap Your Hands Say Yeah, Royal Bangs oder – wie passend – Animal Collective.

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