Porträt

laut.de-Biographie

Maya Jane Coles

Das Jahr 2011 vergisst die Engländerin Maya Jane Coles sicher ihr Leben lang nicht. Zu Beginn eine weitgehend unbekannte Produzentin von House- und Dubstep-Tracks, findet sie sich am Ende des Jahres in den Charts von so wichtigen Magazinen wie Mixmag und Resident Advisor wieder. Darüber hinaus loben sie Kollegen als eines der wichtigsten Talente. Zum kometenhaften Aufstieg der zierlichen Produzentin mit den prägnanten Tatöwierungen trägt ihre Maxi "What They Say" ganz entscheidend bei. Mit ihr macht sich Coles von einem Moment auf den anderen zum Szenegespräch.

Musikmachen als Beruf ist von früher Kindheit an ihr großer Traum. Mit britischen und japanischen Wurzeln wächst sie in London auf und beginnt als Teenager mit dem Produzieren erster Tracks. Hip Hop übt zunächst die größte Faszination auf sie aus, später kommen dann Drum'n'Bass und mit den ersten ausführlichen Touren durch die Clubszene der britischen Hauptstadt schließlich auch gerade Beats in Form von House dazu.

"Die Tatsache, dass ich in London lebe, lässt sich definitiv in meiner Musik wiederfinden. Ich bin mit Freunden aufgewachsen, die alle sehr unterschiedliche musikalische Vorlieben haben. Das hat mir früh die Ohren für verschiedene Musikstile geöffnet. Zudem sind meine Eltern sehr eklektische Musikliebhaber, was auch dazu beigetragen hat, dass ich verschiedene Musik in mir aufgenommen habe. Ich bin mir sicher, dass das wichtige Gründe dafür sind, warum ich mich in meinen Produktionen nicht nur auf ein Genre beschränken kann", so Coles in einem Interview.

Zusammen mit Lena Cullen spielt Coles unter dem Projektnamen She Is Danger dubbige Electronica. Außerdem produziert sie als Nocturnal Sunshine Dubstep. Ihre größte Bekanntheit erlangt sie jedoch unter ihrem bürgerlichen Namen. Nach zahlreichen Maxi-Releases in den Jahren 2010 und 2011, unter anderem auf Anja Schneiders Mobilee-Label, spielt sie im Jahr darauf einen Mix für die renommierte DJ-Kicks-Reihe ein und arbeitet an ihrem ersten Album. Wie schon bei ihren Maxis behält sie dabei gerne die Kontrolle und komponiert, produziert und mixt ihre Stücke selbst.

Alben

Maya Jane Coles - Comfort: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2013 Comfort

Kritik von Daniel Straub

Da passen sich sogar Miss Kittin oder Tricky gerne an ... (0 Kommentare)

Maya Jane Coles - DJ-Kicks: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 5 Punkte

2012 DJ-Kicks

Kritik von Daniel Straub

Dieser Mix befeuert den Maya Jane Coles-Hype weiter. Zurecht. (0 Kommentare)

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