Porträt

laut.de-Biographie

Marshmello

Gimmicks standen schon immer hoch im Kurs. Es ist also beileibe nicht das erste Mal, dass so etwas wie ein bemalter Helm einen Künstler ins Gespräch bringen soll. Diese Taktik funktioniert aber immer noch so gut, wie das Beispiel Marshmellos seit etwa 2015 zeigt.

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Dabei hat der anonyme DJ tatsächlich noch einiges mehr in petto als die Maske, hinter der er seine Identität verbirgt: Gerade einmal wenigen Jahre in der Szene aktiv, folgt er den Spuren von Musikern wie Deadmau5, Skrillex oder Zedd.

Die Karriere des Marhsmello-Projekts beginnt 2015, als einige Titel des Musikers auf Soundcloud auftauchen und von großen Namen der Szene geteilt werden. Wieder ist es Skrillex, der hier früh am Puls eines Trends steht, aber auch andere bekannte Produzenten finden frühen Zugang zu dieser neuen Szene-Sensation.

Future Bass und Progressive House heißen die Genres, denen sich der Maskenmann verschreibt. Im Jahre 2016 erwischt Marshmello eine Blütezeit, um in diesen Nischen zum Erfolg zu kommen. So releast er im Januar über sein eigenes Label Joytime Collective sein Debutalbum "Joytime".

Es folgen Festivalauftritte, Features auf Compliation-Alben, Zusammenarbeiten mit Rappern und anderen Produzenten. Für sien eigenes Label, nimmt er Acts wie Slushii unter Vertrag. Die Welle scheint unaufhaltsam, worauf sich im kommenden Jahr auch prompt der Mainstream-Erfolg einstellt.

2017 befindet sich Marshmello ohne Nachfolgerprojekt mit mehreren Singles in den Billboard Hot 100. Als Produzent arbeitet er Demi Lovato, Blackbear und Khalid zusammen. Die Soundfusionen funktionieren durch die Bank beeindruckend gut.

Foto: Stefan Brending

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    https://www.instagram.com/marshmellomusic/

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