Porträt

laut.de-Biographie

Mammutant

Wenn jemand auf seiner MySpace-Page als Einflüsse "auf menschlichen Hoden kauen" angibt und seinen Sound als "wir, wie wir auf menschlichen Hoden kauen" beschreibt, darf man wohl behaupten, dass da jemand gepflegt einen an der Waffel hat.

Ob das im positiven oder im negativen Sinne zu werten ist, muss jeder selbst entscheiden. Dafür spricht schon allein der Name Mammutant und das extravagante Outfit, das sich vier Musiker aus dem fränkischen Fürth zulegen. Ähnlich wie KISS, GWAR oder Lordi treten auch Mammutant von Anfang an nur mit starker Schminke und in Kostümen in Erscheinung.

In diesem Fall sind es Gitarrist und Shouter Gabul, Basser Godzillner und Drummer Sardukh, die sich 2006 zum ersten Mal zu Wort melden. Als Hintergrund für ihre Erscheinung denken sie sich ein Sci-Fi-Story um intergalaktische Kannibalenstämme aus und rumpeln diese auf "New World Disorder" ein.

Musikalisch orientieren sie sich dabei an Vorbildern wie VoiVod oder Kovenant, nur mit deutlicherem Death Metal-Einschlag. Weder musikalisch noch soundtechnisch reichen sie auch nur ansatzweise an diese heran und müssen für ihr Debüt Einiges an Häme einstecken. Entsprechend verwenden sie für den Nachfolger etwas mehr Zeit, vor allem für die Produktion.

Zwar ist "Atomizer" bereits 2008 soweit fertig gestellt, doch es dauert noch zwei weitere Jahre, ehe sich mit Massacre Records ein Label findet, das die Scheibe veröffentlichen will.

Mit Imperion haben sie sich derweil an der Gitarrenfront verstärkt. Soundtechnisch gehen die Franken auf ihrem zweiten Album deutlich fetter zu Werke. Die monotone, schleppende Grundausrichtung haben sie jedoch beibehalten.

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