Porträt

laut.de-Biographie

Lutricia McNeal

"Ain't that just the way that life goes down, down, down, down ..." schallt es aus den Boxen, und mit jedem "down" gehen alle tanzend ein bisschen weiter in die Knie. Da hat Lutricia McNeal 1997 schon einen Gassenhauer abgeliefert mit ihrer Version von Barbie Bentons 70er-Jahre Klassiker "Ain't That Just The Way".

Begonnen hat alles in Oklahoma City/USA, wo die Sängerin als siebtes von neun Kindern auf die Welt gekommen ist. Schon früh hat sie ihr Vater, der Priester, in den örtlichen Gospel-Chor gesteckt, so legt er den Grundstein für ihre spätere musikalische Karriere. Doch ihr goldenes Kehlchen sollte sich schon davor auszahlen. Ihre grandiose Stimme verhilft ihr zu einem Stipendium auf einem College in Louisiana. Neugierig wie sie ist, zieht die gerade volljährige Lutricia 1989 in die große weite Welt hinaus und macht sich mit einer College-Freundin ohne großen Plan auf nach Europa. Überall wo es sich ergibt, fängt sie an zu singen, und träumt davon, entdeckt zu werden.

In Schweden trifft sie das Produzenten-Team Rob'n'Raz, und weil die Chemie auf Anhieb auch so gut stimmt, bringen sie gemeinsam zwei Alben auf den schwedischen Markt. Mit dem Namen Rob'n'Raz DLC landen sie prompt in den dortigen Charts kleine Hits.

Dem Traum vom Superstar schon einen Schritt näher, beginnt sie 1996 ihr eigenes Debüt aufzunehmen. Das Land im hohen Norden wird zum Sprungbrett ihrer europaweiten Popularität. Die erste Single ihres Albums "My Side Of Town" schießt auf Platz eins der schwedischen Single-Charts, "Ain't That Just The Way" macht auch vor den Charts im restlichen Europa nicht Halt.

Es folgen diverse Awards als "Best Newcomer" und eine stattliche Anzahl von Plattenverkäufen. Ihr poplastiger R'n'B wirbelt auch im fernen Asien ein wenig Staub auf. So ist sie wegen ihres internationalen Erfolgs in den folgenden Jahren viel auf Tour durch Asien, Europa und den Vereinigten Staaten, findet aber noch Zeit, ihr zweites Album "My Side Of Town" (1997) zu veröffentlichen. Und auch "Watcha Been Doing" (2000) erfüllt die hohen Erwartungen. Die Verkaufszahlen beider Alben sprengen die 2 Millionen Kopien-Grenze, die Singles laufen im Radio rauf und runter.

2000 nimmt sie sich eine Auszeit von der Musikindustrie, widmet sich ihrer Familie und wird zum zweiten Mal Mutter. Doch lang hält sie es nicht aus ohne ihre Arbeit. Die während der Pause reichlich entstandenen Texte werden mit Hilfe namhafter Produzenten und Songwriter passend vertont und kommen unter dem Namen "Metroplex" 2003 auf den Markt. Erneut macht sich Lutricia McNeal daran, ihrem Spitznamen "Queen Of Radio" in Deutschland und Österreich gerecht zu werden. Bereits ein Jahr später folgt "Soulsister Ambassador". "Dieses Album hat mehr Soul als alles, was ich vorher gemacht habe" meint dazu Lutricia McNeal.

Alben

Lutricia McNeal - Metroplex: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2003 Metroplex

Kritik von Alexander Engelen

Lockerer Pop/R'n'B lädt zum Tanz in die Dorfdisko. (0 Kommentare)

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