Porträt

laut.de-Biographie

Lingua

Wie oft hört man sich seltsame finnische Bands an und fragt sich, woher es wohl kommen mag, dass die Leute so einen an der Klatsche haben? Allerdings haben die Finnen dieses Privileg nicht gepachtet, denn auch die Schweden haben mitunter mit massiven Gehirnwasserabsenkungen zu kämpfen.

So zum Beispiel Sänger Thomas, Gitarrist Misha, Basser Anders und Drummer Patrik, die seit 2001 gemeinsam Musik machen. Unter dem Namen Lingua treiben sie sich zunächst im Grunge herum, bis sie sich, dokumentiert von sechs Demos, in eine musikalische Richtung bewegen, in der sich auch Künstler wie Tool, Thrice, A Perfect Circle oder Dredg bewegen.

Das ist an sich noch keineswegs verrückt, allerhöchstens beängstigend. Was aber wirklich ein wenig am Verstand der Herren zweifeln lässt, sind ihre unzähligen Nebenprojekte, in denen dann doch wieder alle vier Musiker auftauchen. Zum einen ist da das Punk/Grindcore-Projekt namens Rövitta, in dem die Jungs einfach mal sinnlos drauflos brezeln und in ihrer Landessprache Songs mit den schönen Titeln "You Fucking Fuck", "Human Poo" oder "Oughta Suck Cocks" husten.

Dem gegenüber steht ein anderes Betätigungsfeld, welches zunächst unter dem Namen I Am Ahab, dann unter Skull Of Ahab firmieren sollte, letztendlich aber Come Sleep heißt und schwer nach Neurosis oder Mastodon klingt. Ihre eigentliche Band Lingua kommt derweil aber nicht zu kurz, denn 2005 gelingt es ihnen endlich, einen Deal mit Mascot Records unter Dach und Fach zu bringen. Davon hat der zweite Gitarrist Erik allerdings nicht mehr allzu viel, er steigt Mitte April aus. Mit "The Smell Of A Life That Could Have Been" veröffentlichen Lingua Mitte April ihr Debüt.

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