Porträt

laut.de-Biographie

Letlive

In Los Angeles scheint bekanntlich oft die Sonne. Umso verwunderlicher mutet es an, dass im amerikanischen Westen nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen herrschen, sondern auch mal ernsthaftere Klänge und partielle Moll-Töne angeschlagen werden. "I just want to be different" ist das Motto von Sänger Jason Aalon Alexander Butler und genau dieser Satz trifft punktgenau auf seine Band Letlive zu.

Das umtriebige Quintett formiert sich 2002 und geht aus den Resten der Westchester Underground Band Fubar hervor. Die schnöde Einfachheit ist der amerikanischen Combo immer schon fremd. Bereits auf dem 2004 erscheinenden Debütalbum "Exhaustion, Saltwater And Everything In Between" kreuzen sie ihren ursprünglich straighten Sound mit technischen Finessen. Heute würde man das wohl am ehesten als Post-Hardcore samt Alternative Einschlag bezeichnen. Mit dem bisherigen Line-Up unzufrieden, tauscht Butler seine gesamte Mannschaft aus, um mit dem 2005er Debütnachfolger "Speak Like You Talk" kommerziell erfolgreicher dazustehen.

Mit dem Zweitwerk gelingt Letlive der wichtige Sprung in die L.A. Hardcore Szene. Der Band heimst zunehmend Respekt ein, nur die Besetzung will nicht stabil bleiben. Das jahrelange Personal-Nomadentum findet erst 2009 sein Ende, als sich Butler über die Jahre hinweg eine fixe Besetzung aufbaut, die aus Ryan Jay Johnson (Bass), Jean Nascimento (Gitarre), Anthony Rivera (Schlagzeug) und Jeff Sahyoun (Gitarre) besteht. Zur selben Zeit kommen sie bei Tragic Zero Records unter und touren fast permanent durch die USA und Kanada.

Währenddessen schreiben sie bereits am dritten Album "Fake History", das im April 2010 in den Läden landet und vor allem in der nordamerikanischen Szenepresse großartige Bewertungen erhält. Als Manager fungiert Bleeding Through Sänger Brandan Schieppati, der aber recht schnell von Dave Taylor ersetzt wird. Der nächste Schritt gelingt Letlive. im Februar 2011 mit der Unterschrift beim Punk-Labelgiganten Epitaph Records. Im April wird "Fake History" mit zwei B-Sides und einem neuen Song unter der Regie von Bad Religion Gitarrist Brett Gurewitz neu eingespielt. Butler ist es wichtig, dass die Leute durch Letlive Songs "verstehen und verstanden werden. Sie sollen unsere Musik schlussendlich als menschliche Erfahrung fühlen".

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Termine

Di 17.06.2014 Stuttgart (Zwölfzehn)

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