Porträt

laut.de-Biographie

Len Faki

2007 ist das große Jahr für Len Faki. Seine Tracks werden international gespielt, als DJ wird er rund um den Globus gebucht und in den jährlichen Polls ist er zumeist ganz vorne zu finden. Seine Post-Rave-Nummer "Rainbow Delta" ist einer der Clubhits des Jahres und Levent Faki in aller Munde. Was dabei oftmals übersehen wird: Der Mann hat bereits zehn Jahre zuvor mit Monoid sein erstes erfolgreiches Label gegründet.

Zu dieser Zeit arbeitet Faki hauptsächlich unter dem Pseudonym La Monde und veröffentlicht triballastige Techno-Tracks. In den folgenden Jahren geben auf Monoid eine Reihe bekannter Produzenten ein Gastspiel. Die meisten sind Vertreter der tooligen Technofraktion, wie beispielsweise Oxia, Stanny Franssen, Mark Williams oder Leandro Gamez. Für die Mix-CDs des Labels stellen sich neben Len Faki auch Bryan Zentz, Samuel Session und Umek an den Mixer.

1999 gründet Faki mit Feis ein weiteres Label, das sich ebenfalls auf knackigen Techno spezialisiert. "Take A Walk" von Bolz Bolz ist vielleicht das erfolgreichste Release des Labels. Mit dem Umzug von Stuttgart nach Berlin 2002 stellt Faki die beiden Labels ein. Kurze Zeit später taucht er im Umfeld der Hauptstadt-Clubs Tresor und Ostgut wieder auf. Seine Performances als DJ bringen ihm schließlich eine Residency im Ostgut-Nachfolger Berghain ein.

Mit Podium und Figure gründet er neue Labels und veröffentlicht dort Material von Raudive alias Oliver Ho, der Holländerin Shinedoe und Tony Rohr. Zusätzlich produziert er selbst zahlreiche neue Tracks und veröffentlicht 2007 allein sieben Maxis. Gastspiele führen in zudem in Metropolen wie Barcelona, Glasgow, Paris, Mailand und Zürich. Als Resident steht er einmal monatlich in der Berliner Panorama Bar an den Plattenspielern.

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