Porträt

laut.de-Biographie

Leme

Leme (sprich «Le-Mi») ist Kanada-Schweizer, genauer Zürcher Kanada-Schweizer. Seit 1979 lebt und arbeitet der gebürtige (3. März 1971) Kanadier (Timmins/Ontario) in der heimlichen Hauptstadt. Erste Aufmerksamkeit erregt er bereits als Teenager. Als Graffiti-Artist und Musiker/Rapper/DJ in unterschiedlichen Hip Hop Crews tourt er bis 1993 durch die Lande und absolviert Live Performances u.a. mit den Stieber Twins, Cora E und Advanced Chemistry. Seine Hip Hop/Soul-Formation "The Wicked Ones", die zu dem Hip Hop-Sampler "Fresh Stuff 2" einen vielversprechenden Track beisteuert, löst sich aber bereits nach einem Jahr wieder auf.

Die Zeit der Dürre bis zu seinem ersten Platten-Deal überbrückt Leme als IT-Knecht. Während dessen entwickelt er seinen individuellen Stil: R'n'B, Hip Hop, Soul und Funk verschmelzen mit den Fundmentalwerten der Popmusik (wohldosierte Melodien und Rhythmen, durchdachte Arrangements und ausgewählte VokalistInnen). 1997 veröffentlicht er in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Label Musikvertrieb die Singles "The Almighty Unknown" und "What Do You Do?". Leme trifft damit den eidgenössischen Musikgeschmack und klettert bis auf Platz 2 der nationalen Radio Charts. In den Verkaufscharts verweilt er mehrere Wochen unter den Top 40.

1998 erscheint die dritte Single "Sometimes" und das Debütalbum "What Do You Do?", auf dem ihn neben namhaften Schweizer Musikgrößen (Thomas Fessler, Urs Wiesendanger ... ) auch drei Ex-Musiker der britischen Soul-Funk Legende Incognito unterstützen. Die anschließende Tour führt ihn durch die großen und kleinen innerschweizerischen Kulturzentren (Bern, Zürich, Basel, Chur Zermatt und Saas-Fee) bis zum erlauchten Jazz-Festival in Montreux. Neben seinen Live-Performances engagiert sich Leme als Produzent und Remixer (u.a. für Urban Species, Sens Unik).

2000 beginnt er mit der Arbeit an seinem zweiten Album. Ein Jahr später erscheinen die Singles "Addicted To Rhythm" (der Videoclip rotiert bei Viva Swizz auf Maximum), "Who Do You See" und "Rainy Monday", die auch auf dem 2003 erscheinenden "Passion'n'Patience" eine entscheidende Rolle spielen. Die eigenwillige Namensgebung - Leidenschaft und Geduld sind ungleiche Partnerinnen - erklärt er fortan zu seiner musikalischen Philosophie und hält dazu die simple, aber bestechende Antwort parat: "The passion to produce honest and prime quality music requires a great deal of patience" - die Leidenschaft, ehrliche und hochwertige Musik zu produzieren, erfordert einen Arsch voll Geduld.

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