Porträt

laut.de-Biographie

Lee Jay Cop

Christopher Been Jr., Sänger und Kopf der Oldenburger Indie-Rock-Combo Lee Jay Cop hat kein Problem mit mangelndem Selbstbewusstsein: "Musik muss kicken, das ist der Anspruch. Egal, ob Pop, Rock … Tekkno-Pekkno. Und wenn wir Musik machen, wir fünf also, gehts ab. Darum gehts. Wir nehmen alles mit. Hallo? Was geht ab?"

Lee Jay Cop-Founder Christopher Been jr. verbringt seine Kindheit in England, genauer gesagt in Newcastle. Über Umwege landet er im norddeutschen Münsterland. In Oldenburg geht er zur Schule, macht sein Abitur und entscheidet sich für den Beruf des Schafhirten: "Ich brauchte Geld, und außerdem hatte mein Papa schon immer was mit Tierehüten zu tun, schon als ich noch nicht da war", erklärt der Sänger seine Berufswahl.

Doch Schafe hüten allein füllt Christopher nicht aus. Auf seiner Suche nach kreativer Erfüllung trifft er Johnny Sweden. Johnny spielt Schlagzeug und kann zudem noch gut mit Mischpulten umgehen. Fortan schreiben die beiden jede Menge Songs.

Ständig wechselt ihr Begleitpersonal, ehe sich die Bandkonstellation im Jahr 2006 festigt. In einem Oldenburger Keller kommt den Beteiligten die Erleuchtung: "Wir vier haben dort zum ersten Mal zusammen gerockt, und es war so etwas wie Magie am Werk", berichtet Christopher.

Mit dem zweiten Gitarristen C. von Hillesheim komplettiert sich die Combo und macht fortan Jagd auf einschlägige Clubs der Region. Fleißig produziert das Quintett mehr als neunzig Demos und erhöht den Bekanntheitsgrad durch unzählige Shows, u.a. auch mit Tomte.

Die Industrie zeigt sich noch zurückhaltend, also gründet der Cops-Manager kurzerhand ein eigenes Label. Die Suche nach einem geeigneten Produzenten erweist sich allerdings schwieriger als gedacht. Es dauert bis Anfang 2010, ehe mit Sloweniens Topproduzent Zare "Siddartha" Pak endlich der richtige Mann fürs Debüt des Fünfers gefunden wird.

Die Jungs begeben sich ins Studio: "Das Album hat unseren Sound vermittelt, was bei uns abgeht, wie wir die Dinge sehen. Wir spielen unsere Songs ein, kucken was passt, und das kommt dann auf die Platte, ganz einfach." "Revolution Of The Dog" erhält seinen Feinschliff letztlich zwischen Ljubljana und Bristol.

Die Jungs sind mächtig stolz auf ihr Werk. Besonders Sänger Christopher berauscht sich am Resultat: "Ob wir irgendwo reinpassen, müssen andere entscheiden, da machen wir uns keine Gedanken. Auf jeden Fall passen wir in unsere Schuhe. Unsere Platte ist für alle. Politik machen diese Politiker, Melker melken, die Sonne scheint, manchmal regnet es, und ich sing meinen heißen Scheiß."

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