Porträt

laut.de-Biographie

Ledisi

Ledisi bedeutet auf Yoruba "auf ein Ziel zusteuern". Wer die Zielstrebigkeit bereits im Namen trägt, muss sich nicht wundern, sogar die First Lady der USA zu seinen Fans zählen zu dürfen. Michelle Obama gerät jedenfalls richtig ins Schwärmen: "Ich mag besonders diese junge Sängerin Ledisi. Sie hat eine wirklich großartige Stimme."

Das musikalische Talent bekommt Ledisi Anibade Young in ihrer Geburtsstadt New Orleans in die Wiege gelegt. Ihre Mutter singt in einer R'n'B-Band. Mit acht Jahren steht Ledisi selbst das erste Mal auf einer Bühne, begleitet vom New Orleans Symphony Orchestra.

Ein Umzug ins kalifornische Oakland tut den Vorlieben keinen Abbruch. Ledisi tritt in die Fußstapfen der Frau Mama und sucht sich musikalische Mitstreiter. Doch Begabung allein genügt nicht: Dazu gesellt sich harte Arbeit.

An der University of California in Berkeley studiert Ledisi Operngesang und Klavier. Nebenbei singt sie in lokalen Bands, bei einer Kabarett-Truppe und gründet Mitte der 90er Jahre ihre eigene Formation Anibade.

Anibade spielen von Jazz und Hip Hop beeinflussten Soul. Kritiker ziehen Parallelen zu Chaka Khan und Rufus. Ein Demo unter dem Titel "Take Time" bringt Radioerfolg. Ein Plattenvertrag lässt sich intensiven Bemühungen zum Trotz nicht an Land ziehen.

Zusammen mit ihrer Bandkollegin, der Produzentin, Keyboarderin und Songwriterin Sundra Manning, gründet Ledisi LeSun Records. Hier erscheinen ihre ersten beiden Alben "Soulsinger. The Revival" und "Feeling Orange, Sometimes Blue". Letzteres kassiert 2002 den California Music Award in der Kategorie "Outstanding Jazz Album".

Trotz des Erfolgs in der Bay Area und darüber hinaus beschleichen Ledisi Zweifel. Ob das Musikgeschäft für sie das Richtige ist? Mehrere Jahre lang beschränkt sie sich auf Beiträge zu Werbespots und Soundtracks und auf die Schauspielerei.

Erst 2007 brechen sich ihre Gedanken und Gefühle in "Alright" Bahn: Die Single kündigt ihr drittes Album "Lost & Found" an. Das erscheint bei Verve und bedeutet für Ledisi den Durchbruch - garniert mit zwei Grammynominierungen.

Auf den Spuren ihrer großen Vorbilder Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Abbey Lincoln bewegt sich Ledisi fortan mit der Zielstrebigkeit, die bereits ihr Name verrät. Von Schreibblockaden und Zweifel, die sie immer wieder bremsen, lässt sie sich nicht aufhalten.

"Es ist wie eine Erlösung, wenn man seine Gefühle nach außen tragen kann", erklärt Ledisi im Interview mit der Jazzzeitung. "Für mich ist das eine Notwendigkeit, ein Ventil. Ich brauche das. Sonst ersticke ich."

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