Porträt

laut.de-Biographie

LMFAO

"Laughing My Fu**ing Ass Off", so die Attitüde und Betitelung des Duos aus Los Angeles, das sich eigentlich auch gar nicht ernst nehmen will. Eher das favorisierte Hobby zum gutbezahlten Beruf ummünzen. Am liebsten zelebriert es Party Rock - ein eigens benanntes musikalisches Manifest übers Abfeiern und Trinken.

Im Jahr 2006 gründen Redfoo und SkyBlu, zu jener Zeit als Rapper/Tänzer/DJs tätig, die Electro-Hip Hop-Kombo LMFAO. Zuvor kennen sie sich von Familienfesten. Beide sind Abkömmlinge von Berry Gordy, dem Gründer des legendären Plattenlabels Motown. Redfoo als Sohn, SkyBlu als Enkel. Der Onkel mit seinem Neffen auf Tour.

Schon immer zeichnet die beiden Motown-Erben ein extrem partylastiger, kommerziell kompatibler Sound aus, auf den sich stellenweise sogar die Clubszene einigen kann. Hip Hop-Punchlines auf knarzig, bassigem Electro, der nicht lange fackelt und direkt auf den Punkt kommt. Party, Abriss, Eskalation. Party Rock, sprichwörtlich.

Diese definitorische Offenbarung trägt auch den Namen des ersten offiziellen Schaulaufens 2008 ("Party Rock EP"), das seine Ausführung ein Jahr im dazugehörigen Debütalbum erfährt. "Party Rock" (LP) schlägt ein, wie es die Social-Media-Orakel prophezeien: Billboard-Einstieg in den Top 50, Grammy-Nominierung, sogar eine Adelung der Los Angeles Times 14 Oden an das Nachtleben verfasst zu haben. "Lil' Hipster Girl" und "I'm in Miami Bitch" werden zu den global gefeierten Hits.

Im Rücken der Spaßvögel drehen mit Will.I.Am als Produzent und dessen Haus-Label Interscope zusätzlich erfahrene Strategen an den notwendigen Hebeln für eine optimale Aufmerksamkeitsspanne. Dankend nimmt das gesamte kommerziell erfolgreiche Popbusiness Notiz von ihnen. Katy Perry oder Rihanna finden Gefallen an den Party-Anekdoten, Lady Gaga ordert sich Single-Remixe, David Guetta lädt zum No1-Hit-Feature, Kesha erwächst zum Tour-Sponsor.

Im Juli 2011 bringen LMFAO einen zweiten Longplayer auf den Markt ("Sorry For Party Rocking"), der sich musikalisch wie thematisch im unveränderten Konzept wiederfindet und bislang erfahrene Erfolgsstatistiken in ungeahnte Höhen der Band schnellen lässt. "Party Rock Anthem" dient der Beschallung zahlreicher TV-Formate und Radiostationen.

"Wir sind definitiv keine Band, die schüchtern ist. Wir lieben es uns selbst reden zu hören. Wir wollen so viel wie möglich gesehen werden. Wir wollen so groß sein, dass wir nicht einmal mehr die Straße entlang gehen können". Bei Soundtracks für Alkohol-Eskapaden jeder Art und einer eigenen Modelinie, die ungefähr alles von Megabrillen bis zu engen Leoparden-Jeans umfasst, kann man dem nichts mehr hinzufügen.

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