Porträt

laut.de-Biographie

Kendra Morris

Ein Körper kunstvoll verziert mit zahlreichen Vogel-Tattoos und eine Stimme, der sich Freunde souliger Inbrunst nicht entziehen können: Die amerikanische Sängerin Kendra Morris ist wie geschaffen für das Pop-Rampenlicht.

Kendra Morris - Banshee Aktuelles Album
Kendra Morris Banshee
Zwischen düsteren Gitarren und wombeligen Keyboardflächen.

Geboren in St.Petersburg, Florida, präsentiert sich Kendra Morris bereits im zarten Alter von drei Jahren als talentierte Nachwuchs-Sängerin: "Ich habe mehr gesungen als geredet", erinnert sie sich.

Ihre Eltern haben schnell ein Einsehen und verschaffen der jungen Kendra bereits frühzeitig diverse Chor- und Einzelgesang-Engagements. Inspiriert von Künstlern wie Marvin Gaye, The Spinners, War, Stevie Wonder, Jackson 5 und The Temptations, entwickelt die junge Sängerin schnell einen eigenen Gesangsstil.

Nach einem abgebrochenen Musical-Studium, zieht es Kendra als Teenie nach Tampa, wo sie ein College besucht. Zeitgleich sammelt sie ihre ersten Band-Erfahrungen. Glücklich ist sie jedoch nicht: "Ich war zu der Zeit ziemlich orientierungslos was die Musik betraf. Außerdem merkte ich schnell, dass ich keine Lust hatte im Kollektiv zu arbeiten. Ich wollte lieber meinen eigenen Weg gehen", sagt die Sängerin.

Zurück in St. Petersburg freundet sie sich mit der Gitarre an. Mit unzähligen selbstgeschriebenen Songs im Gepäck macht sich Kendra im Jahr 2003 erneut auf den Weg in die Fremde. Diesmal landet sie in New York.

Nach einer kurzen Girlband-Phase (Pinktricity), setzt sie endgültig alles auf die Solo-Karte. Es folgen erste umjubelte Live-Auftritte in kleinen Clubs. Doch Kendra will ihre über die Jahre angehäuften 8-Spur-Tracks nicht nur live präsentieren. 2007 veröffentlicht sie mit "This Won't Hurt A Bit" ihre Debüt-EP. Nur ein Jahr später legt Kendra mit einer weiteren extended nach ("Milk And Cookies Never Lie"). Das Fundament ist gelegt.

Während ihre Anhängerschaft stetig wächst, klopfen auch immer mehr Business-Vertreter und Klang-Gurus an die Tür der Newcomerin. Einer davon hört auf den Namen Jeremy Prize, seines Zeichens erfolgreicher Produzent und Mixer. Prize schlägt Morris die Produktion einer weiteren EP vor. So kommt es im Jahr 2010 zum Release des dritten – diesmal selbstbetitelten - Kurzzeit-Tonträgers.

Von nun an geht es steil bergauf. Die Presse ist begeistert und überschüttet die Sängerin mit Lobeshymen. Vergleiche werden herangeführt. Es fallen Namen wie Amy Winehouse und Adele. Für Kendra kommt das alles noch zu früh: "Ich habe noch nicht viel vorzuweisen. Deshalb kann ich derartige Vergleiche auch nicht wirklich ernst nehmen", so die Amerikanerin.

Drei Jahre später sieht die Sache schon anders aus. Nach Dutzenden Headliner-Shows und einer erfolgreichen Tour mit Dennis Coffey erscheint im Januar 2014 das Longplay-Debüt ("Banshee"). Von Vergleichen mit bereits erwähnten Künstlerinnen will Kendra aber immer noch nichts wissen: "Es ehrt mich natürlich. Aber ich bin Kendra Morris. Ich gehe meinen eigenen Weg."

Alben

Kendra Morris - Banshee: Album-Cover
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2014 Banshee

Kritik von Sven Kabelitz

Zwischen düsteren Gitarren und wombeligen Keyboardflächen. (0 Kommentare)

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