laut.de-Biografie
Kaye-Ree
Mit dem Schlagwort Neo-Soul lässt sich Kaye-Ree stilistisch prägnant fassen. Umso unfassbarer gestaltet sich das Faktum, dass sie nicht, wie die Kolleginnen die im Zusammenhang mit ihrem Debüt als Vergleichsgrößen bemüht werden, India Arie, Asa und Erykah Badu, aus Übersee stammt, sondern aus Frankfurt.
Die Bretter die für sie erklärtermaßen die Welt bedeuten, betritt die deutsche Sängerin mit persischen Wurzeln 2003. Damals nimmt sie an den ersten Wettbewerben teil und beginnt Erfahrungen im Showbiz zu sammeln. Ausgebildet in Choreographie und Gesang füllt sich ihr Kalender schnell mit beruflichen Terminen.
Auf einem von ihnen lernt sie 2004 den Gitarristen Felix Justen kennen. Er verfügt über die Gabe, aus einer guten Idee einen astreinen Song werden zu lassen. Seither ist er aus ihrem künstlerischen Leben nicht mehr weg zu denken. Als kreatives Duo stecken Felix Justen und Kaye-Ree hinter den Aktivitäten des sorgsam gewählten Künstlernamens Kaye-Ree.
Ihr Gesang und ihre Songwriter-Qualitäten ergänzen sich perfekt mit seinem gefühlvollen Gitarrenspiel. Gesucht gefunden, arbeiten die Zwei fortan als Bruder und Schwester im Geiste zusammen. Zielstrebig ackert das Dreamteam an der Verwirklichung ihres Traumes, einer internationalen Karriere.
Auf zahlreichen europäischen Bühnen sammeln sie internationale Erfahrungen, springen über den großen Deich in die USA und schauen in Afrika vorbei, wo Kaye-Ree für einige Zeit in Zimbabwe hängen bleibt und seither in Harare mit verschiedenen Künstlern kollaboriert.
Heimatliche Gefühle aber entwickelt Kaye-Ree, wenn sie nach Frankfurt kommt und sich in der dortigen Soulszene rumtreibt. In der Mainmetropole hängt sie regelmäßig mit DJ Opossum, Dennis Smith und der WeGotSoul-Crew im Studio rum und werkelt an neuen Songs, von denen der ein oder andere den Weg auf einen Sampler findet.
Das Dümpeln nimmt ein Ende, als Kaye-Ree 2007 für Kurtis Blow und Busta Rhymes im Vorprogramm spielt. Dort tankt das Duo das ausschlaggebende Selbstvertrauen, um das Projekt Debütalbum in Angriff zu nehmen.
Im Hinblick auf ihr ambitioniertes Ziel, geben sie sich nicht mit netten Songs zufrieden. Ein aussagekräftiges und vor allem neues ("Kaye-Ree ist eine visuelle Illustration des Wortes 'Neu'") Erstlingswerk soll es sein. 2009 erblickt "Endless Melody" das Licht der Welt, dem das Duo "elements of jazz, contemporary R'n'B, alternative Hip Hop, and 1970s soul" bescheinigt.