Porträt

laut.de-Biographie

Judith Juillerat

Die französische Stadt Besancon am Rande der Alpen gelegen, hat es in der Vergangenheit als Handelszentrum zu einigem Wohlstand gebracht. In Sachen elektronischer Musik tritt Besancon jedoch erst 2005 in Erscheinung. Der Anlass ist so ungewöhnlich wie die Produzentin, die die 120.000 Einwohner Stadt zum Begriff für die internationale Techno-Community macht. Judith Juillerat ist Mitte 30 und Mutter zweier Kinder im Alter von sechs und acht Jahren.

Bei einem Unicef-Remix-Wettbewerb belegt sie den ersten Platz. Das allein wäre noch von geringerer Bedeutung, hätte nicht die isländische Sängerin Björk für dieses Projekt ihren Song "Army Of Me" zur Verfügung gestellt. Allein mit analogem Equipement macht sich die dunkelhaarige Französin kurz vor Einsendeschluss ans Werk. "Ich habe drei Nächte am Stück gearbeitet, um den Remix noch rechtzeitig fertig zu bekommen", sagt Juillerat im Oktober 2005 in einem Interview.

Nur einen Monat später erscheint auf dem T.Raumschmiere-Label Shitkatapult Juillerats Debütalbum "Soliloquy". Dreizehn dunkle Tracks sind darauf versammelt, die erahnen lassen, warum die Französin unter anderem Einstürzende Neubauten, Can, Tarwater, Apparat und Amon Düül als maßgebliche Einflüsse aufführt. 2006 geht die eigenwillige Produzentin mit ihrem Album "Soliloquy" auf Clubtour durch einige europäische Länder.

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