Porträt

laut.de-Biographie

Jimmy McIntosh

"Jimmy is a wicked guitar player!", äußert sich Ron Wood auf Jimmy McIntoshs Webseite. Eine Meinung, der man sich durchaus anschließen kann, auch wenn außerhalb des Musikbusiness kaum jemand den rothaarigen US-Amerikaner kennen dürfte.

Im brasilianischen Sao Paulo geboren und in den USA aufgewachsen, begeistert sich McIntosh als Jugendlicher für die Beatles und die Rolling Stones, aber auch für Jazz-Gitarristen wie Jim Hall, Joe Pass und Pat Metheny. Nach der High School studiert er in Boston am Berklee College Of Music.

Seine Karriere als professioneller Musiker beginnt in Las Vegas, wo er in Aufführungen ("Mamma Mia") und Begleitbands (u. a. Sheena Easton) spielt. Später siedelt er ins Fernsehen über und klimpert in den Hausbands verschiedener Shows. Zu den Gästen zählen der Orgelspieler Billy Preston, Lyle Lovett, Weird Al Yankovic, Joe Walsh und Slash. Nebenbei verdingt sich McIntosh als Studiomusiker.

Mit den Neville Brothers nimmt er im neuen Jahrtausend die Arbeit an einem Album unter eigenem Namen auf. Ron Wood kriegt Wind von der Sache, schaut im Studio vorbei und spielt fünf Stücken mit ein. Er bringt seinen Kumpel Jeff Beck mit, der drei Soli beisteuert. Die Grundlage für eine außergewöhnliche Platte ist also vorhanden.

Erstaunlicherweise findet sich für "Orleans to London" (2006) aber kein interessiertes Label, außer ESC Records, das die Platte in Deutschland vertreibt. Liegt es daran, dass McIntosh keinen Wert auf Bekanntheit legt? Jedenfalls ist sein Debüt im Rest der Welt nur über seine Webseite zu beziehen.

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