Porträt

laut.de-Biographie

Jerkstore

1995 rufen Sänger Keld Rud und Drummer Stefan V. die Band Delhi Download in Aalborg, Dänemark ins Leben. Zusammen mit Gitarrist Leif Mygind und Basser Kasper Molin nehmen sie ihr erstes Demo auf und werfen Kasper anschließend erst einmal aus der Band. Den Bass drücken sie dafür Lars Hjort in die Hand, mit dem sie gleich das nächste Tape einzimmern.

Nachdem sich Leif ebenfalls vom Acker macht und für ihn ein Kerl namens Henrik einsteigt, ändern sie nicht nur den Bandnamen in Jersktore, sondern Keld schnallt sich auch noch die zweite Gitarre um. Der Sound gerät deutlich härter und tendiert auch ein wenig mehr in Richtung Nu Metal und Hardcore. Als sich auch nach dem nächsten Demo nicht viel in Sachen Label tut, kratzen sie ihre letzte Kohle zusammen und nehmen ihr Debüt in Eigenregie auf.

"Anti-Jukebox" präsentiert eine musikalische Mischung aus etwas Grunge, ein wenig Stoner Rock und ein paar Nu Metal-Einflüssen. Erst im Sommer '99 erbarmt sich das Mighty Music-Label der Band und veröffentlicht das Album über das Sublabel Drug(s). Da inzwischen auch schon wieder einiges an Zeit vergangen ist, stehen sie schon mit dem nächsten Album "Hard Words Softly Spoken" in den Startlöchern, das in Dänemark bereits im Oktober 2000 erscheint, dem Rest der Welt aber erst im Spätsommer 2001 zugänglich ist.

Im Anschluss daran machen sich Jersktore auf eine ausgedehnte nationale Tour und streuen auch ein paar Abstecher nach England ein, wo sie dank kräftigem Airplay von TotalRock ganz gut ankommen und im Vorprogramm von Therapy? landen. Im Herbst 2002 beginnen sie mit den Aufnahmen zu ihrem dritten Longplayer, der aber selbst in Dänemark erst im Juni 2004 erscheint. Bis dahin hat Henrik die Band verlassen, da er inzwischen einfach zu weit von den anderen entfernt lebt. Seinen Platz hat Dennis Bach eingenommen. In Europa erscheint "Blood On Canvas" Mitte 2005. Die Nu Metal-Einflüsse sind kaum noch vorhanden und das Album rockt einfach wie Sau.

Zu der Zeit ist "The Dream Society" schon fix und fertig und wartet auf den Release. Wie schon bei "Hard Words Softly Spoken" sitzt einmal mehr Tue Madsen (The Haunted, Mnemic, Raunchy) hinter den Reglern und verpasst dem Album einen fetten Sound. Mit dem griechischen Sleaszy Rider Records Label haben sie zwar einen neuen Partner gefunden, doch der Vertrieb scheint alles andere als glatt zu laufen. Offiziell erscheint "The Dream Society" Ende August 2007, doch die Scheibe ist eigentlich kaum zu finden und landet auch bei kaum einem Magazin zur Review.

Da Gitarrist Dennis die Band kurz nach den Aufnahmen verlassen hat, stehen sie auch nur noch als Trio da, was die Live-Auftritte schon schwierig macht, zumal sich Keld auch noch am Handgelenk verletzt und deswegen nicht voll einsatzfähig ist.

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