Porträt

laut.de-Biographie

Jazz Pistols

Die Jazz Pistols haben zwei Gesichter. Einerseits arbeiten die Musiker als Komponisten und backing-Band Uwe Ochsenknechts Schweinerock-Blues der eher grobschlächtigen Sorte. Andererseits sind sie als Trio eine der interessantesten und angesehensten Jazzbands des Kontinents.

Die Stärke der Jazz Pistols liegt in ihrer Wandlungsfähigkeit. In lediglich klassischer Triobesetzung erreichen sie eine unerhörte Klangvielfalt, die sie ganz ohne Loops und Overdubs auch live umsetzen. Nur wenigen Jazz-Rock Formationen begeistern nicht nur Puristen sondern auch ein breit gefächertes Publikum gleichermaßen. Die Jazz Pistols verfügen dabei vor allem live über eine außergewöhnliche Klangdichte, eingängige Melodik sogar bei komplexen Stücken sowie eine hohe Spielkultur der Musiker.

Letztere äußert sich in der stimmigen Verbindung der akademisch breit angelegten Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder. Drummer Thomas Ludwig ist auch ein gern gesehener Trommel-Gast bei Grüßen wie Chaka Khanoder Jeff Beck. Kernstück des Sounds ist aber Stefan Ivan Schäfer und seine Gitarre. Sein ebenso markanter als auch wandelbarer Ton trägt und führt die Band durch Balladen und harte Groovenummern. Die Soli verschmelzen kongenial mit den Strukturen der Kompositionen und sind in ihrer einprägsamen Melodik besonders für den Jazzkontext außergewöhnlich.

Ein bemerkenswertes Novum: Trotz weltweiter Anerkennung genießen die Pistols vor allem in Afrika ein hohes - fast an Verehrung grenzendes - Ansehen. Länder wie Simbabwe, Kenia, Uganda oder Namibia gehören seit jeher zum festen Tourneeplan.

Im Frühjahr 2011 erscheint die CD "Superstring" und markiert einen weiteren Entwicklungsschritt. Die mitunter recht deftigen Rockelemente treten noch deutlicher hervor. Sogar Ansätze von Surfrock und Punk sind erkennbar.

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