Porträt

laut.de-Biographie

Iration Steppas

Zu Beginn der 90er Jahre sind Iration Steppas aus Leeds eines der erfolgreichsten Soundsystems im Vereinigten Königreich. Mit "Scud Missile" grooven sich Dennis Rootical und Mark Iration 1993 mitten ins Herz der Reggae- und Dubgemeinde. Kein Wunder, dass sie schon kurz darauf die Bühne mit lebenden Legenden wie Lee Scratch Perry, Mad Professor, Burning Spear oder Israel Vibration teilen und dabei alles andere als eine schlechte Figur machen.

Soundsystem-Chef Mark Iration zieht während der 80er Jahre mit verschiedenen Soundsystem durch die Lande. Neben den spirituellen Vibes von Jah Shaka haben es ihm die World System Grooves von Jah Tubby angetan. Über die Jahre sammelt Iration immer mehr Reggae und Dub-Scheiben, so dass sein Freund Sam Mason ihn dazu anhält, aufzutreten. Iration realisiert schnell, dass es dann vorbei sein könnte mit der benebelten Freizeit und entgegnet: "It's too much trouble and hard work, you know." Doch alle Arbeit schreckt ihn nicht und als er 1993 auf Dennis Rootical trifft steht der Kern von Iration Steppas.

Der Stein kommt endgültig ins Rollen, als ein Soundsystem-Battle mit Jah Shaka eine Lobeshymnen für Iration Steppas nach sich zieht. Derart ermutigt machen sich Iration und Rootical daran, eigene Tracks zu produzieren. Mit den eigenen Tunes machen sie sich schnell einen Namen.

Ihre Singles "Killimanjaro" und "Reminiescence" kommen gut an und finden sich so auch auf dem Debütalbum "Original Dub Dat" aus dem Jahr 1996. Aufnahmetechnisch gehen Iration Steppas darauf neue Wege. Wie bei ihren Livesets, so spielen sie auch im Studio einen Teil ihrer Sounds von DAT ein, wie der augenzwinkernde Titel des Albums bereits verrät.

Mit ihren Singles "Scud Missile" und "Rise Vibrations" erzielen Iration Steppas gleich zwei Underground-Erfolge, die später auch noch in einen Dance-Remix verpackt werden. Dennoch ziehen sich Iration Steppas Mitte der 90er Jahre wieder zurück und tauchen mit dubbigen Trip Hop-Tracks unter dem Pseudonym Kitachi auf dem Label Dope On Plastic wieder auf.

Nach acht langen Jahren nimmt das Warten für alle Iration Steppas Freunde ein Ende. Nach zahlreichen 12" und Samplerbeiträgen kommt 2004 ihr zweites Album "Dubz From The Higher Regionz" in die Plattenläden, auf dem Iration Steppas Live- und Studiotechnik zu einem leichten Flow verbinden.

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