Porträt

laut.de-Biographie

In Mourning

Ein Sound im Stile der älteren Theatre Of Tragedy schwebt diesen Schweden vor, als sie zur Jahrtausendwende in Falun zusammenfinden. Den Grundstein legen die Netzell-Brüder Tobias (Gitarre, Vocals) und Christian (Drums).

Bei In Mourning stehen anfangs noch Basser Pierre Stam, Gitarrist Tommy Eriksson, Keyboarderin Maria Eriksson und Sängerin Jennica Dahlman parat. In dieser Besetzung nehmen sie 2000 und 2002 zwei durchschnittlich tönende Demos auf, die irgendwo zwischen Doom und Death Metal mit Wechselgesang (männlich bzw. weiblich) liegt.

In der Folge trennen sich In Mourning vom weiblichen Part ihrer Band und setzen sowohl Jennica wie Maria vor die Tür. Stattdessen holen sie mit David Berglund einen zweiten Sänger in die Band, der fortan die klaren Gesangsparts übernehmen soll. Zwei weitere Demos folgen, doch nach wie vor reichen die Bemühungen nicht aus, um ein Label auf den Geschmack zu bringen.

Tobias und Christian starten nebenher ein weiteres Projekt namens Contortion, das deutlich mehr im Death Metal angesiedelt ist. In Mourning liegen derweil nicht auf Eis und starten 2006 mit Demo Nummer fünf einen erneuten Anlauf. Und dieses Mal überzeugen sie Aftermath Music, die einen Deal anbieten.

Tobias steigt daraufhin bei Contortion aus (die sich in Volturyon umbenennen) und konzentriert sich voll auf In Mourning. Mit den beiden Gitarristen Björn Petterson und Tim Nedergard findet sich mittlerweile auch frisches Blut in der Band, was den Sound deutlich verändert. Der Ansatz erinnert an Opeth - mehr und mehr progressive Elemente mischen sie in ihren Doom/Death Metal-lastigen Sound.

Das von Jonas Kjellgren (Scar Symmetry, Carnal Forge) produzierte "Shrouded Divine" erscheint im Januar 2008 und zeigt, dass vor allem Tobias schwer an seinem Klargesang gearbeitet hat. Nach der Veröffentlichung folgen die ersten Auftritte außerhalb Schwedens, doch hält sich der Erfolg wieder in Grenzen.

Da die Promo-Möglichkeiten von Aftermath ausgereizt sind, wechselt man zu Pulverised Records. Die legen ziemlich genau zwei Jahre nach dem Debüt "Monolith" vor.

Einmal mehr sorgen Jonas Kjellgren für den Sound und Opeth für die Inspiration. Dabei gehen In Mourning allerdings noch eine Spur roher zu Werke und feilen weiter an der Verbindung von melodischem Death Metal mit progressiven Strukturen, den man auch auf "The Weight Of Oceans" vorfindet.

Alben

In Mourning - Monolith: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2010 Monolith

Kritik von Michael Edele

Mit Atmosphäre und straight auf die Nuss. (0 Kommentare)

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