Porträt

laut.de-Biographie

In Aeternum

Behemoth nennen Gitarrist David 'Impious' Larsson, Shouter Demogorgon und Drummer The Dying ihre Band, die sie 1992 im schwedischen Sandviken gründen. Anfangs noch ziemlich im Thrash Metal verwurzelt, wird der Sound nach und nach extremer, bis man von lupenreinem Black Metal sprechen muss.

Außer David hält es aber keinen wirklich lange in der Band, und als es Ende September daran geht, die erste anständige MCD "... And Darkness Came" aufzunehmen, hat David nicht nur auch noch das Mikro übernommen, sondern den Bandnamen auch gegen In Aeternum ausgetauscht. Dabei stehen ihm der ehemalige Sorcery-Gitarrist Paul Johansson und Drummer Jocke 'Destroyer' Olofsson zur Seite, alles weitere erledigt David im Alleingang. Er bringt das Demo im nächsten Jahr auch in Eigenregie heraus, um Interesse bei ein paar Label zu wecken und der Versuch geht auf.

Nekropolis beißen an und schicken die Band umgehend wieder ins Studio. Im Studio Fredman nehmen sie mit Session-Basser Mats Eldblom ihr Debüt "Forever Blasphemy" auf und zusammen mit Immortal geht es 1999 zunächst auf Tour durch Europa, ehe sie auch direkt auf dem Under The Black Sun Festival in Berlin und dem Wacken Open Air auftreten. Im Januar ist es schon wieder an der Zeit ins Studio zu gehen, um dort den Nachfolger "The Pestilent Plague" aufzunehmen. Stilistisch sind die Unterschiede zum Vorgänger eher minimal, wenngleich der Death Metal-Anteil ein wenig zugenommen hat.

Das Album erscheint Mitte Juli 2000, im Winter des Jahres sind sie zum ersten Mal in den USA unterwegs, wo sie in L.A. auch auf dem November To Dismember-Festival spielen. Im Februar 2001 sind sie zunächst mit Malevolent Creation in Europa auf Tour und spielen wieder ein paar Konzerte, ehe sich die Wege von Jocke und Paul vom Rest der Band trennen. Mit Andreas Vaple ist schon ein neuer Basser im Line-Up und mit Peter Andersson machen sie zunächst nur als Trio weiter. Mit Nekropolis läuft es allerdings nicht mehr so rund, und um aus dem Vertrag rauszukommen, erscheint mit "Past And Present Sins" eine Best-Of mit Coverversionen von King Diamond und Venom.

Als es im April 2003 daran geht, für das neue Label Agonia Records das Album "Nuclear Armageddon" zu veröffentlichen, stehen David und Andreas inzwischen mit Gitarrist Daniel Nilsson-Sahlin und dem ehemaligen Watain/Corpus Christi-Drummer Tore Stjerna, zwei neue Mucker zur Seite. Mit ihnen geht es mit Gospel Of Horns auf Europatour, bevor sich Basser Andreas wieder aus dem Line-Up verabschiedet. Mit einem Session-Basser geht es auf Tour mit Dimmu Borgir und weitere Dates mit Deicide, Mystic Circle und Akercocke sollen eigentlich folgen, doch die werden kurzfristig abgesagt.

Als es an die Aufnahmen zum nächsten Album "Dawn Of Aeon" geht, übernimmt Daniel auch wieder die Bassspuren und hinter den Drums sitz Perra Karlsson. Für die "No Salvation"-EP werden sie beinahe noch von Mel Gibson verklagt, da das Cover ein Bild aus dessen Streifen "Die Passion Christi" zeigt. Die EP wird mit anderem Cover neu veröffentlicht und wenig später steht auch das neue Album in den Regalen. Wenig später finden sie sich auch schon wieder im Nightliner, um mit Belphegor und Arkhon Infaustus durch Europa zu cruisen.

Den Bass zupft auf der Tour Godhate-Tieftöner Clabbe Ramberg, der nach der Tour auch fest bei den Schweden einsteigt. Dafür kratzt Gitarrist Daniel im Januar 2006 die Kurve, was David und Perra nicht daran hindert, neues Material zu schreiben. Im März finden sie in Person von Erik Kumpulainen einen neuen Klampfer, der auf der EP "Curse Of Devastation" sein Debüt gibt. Die EP erscheint im Sommer 2007 auf dem neuen Label Pulverised Records und im Oktober spielen sie ein paar Shows mit Root. Anfang 2008 machen sie sich schließlich daran, das nächste Album fertig zu stellen.

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