Porträt

laut.de-Biographie

I-Fire

Mit den Jahren mauserte sich Deutschland zu einem recht ordentlichen Reggae-Standort. Künstler wie Gentleman erfreuen sich internationalen Ansehens, Produktionen aus dem Hause Seeed rocken längst auch außerhalb der weitläufigen Stadtgrenzen des dicken Bs. Der in I-Fires "B-Town Boogie" besungene Ort liegt allerdings mitnichten "oben an der Spree".

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Nein: Dieser Groove weht von Hamburg aus übers Land. In Bergedorf, einem im Südosten der Hansestadt gelegenen Stadtteil, formiert sich um 2004 eine Truppe, die die etwas altbackene Bezeichnung "Mitmach-Reggae" keineswegs scheut. Im Gegenteil: Wo immer die neunköpfige Mannschaft, sei es im kleinen Club oder im Rahmen eines größeren Open-Airs, eine Bühne betritt, ist Spaß angesagt.

Robert 'Rawbird' Schlepper, einer der drei Sänger der Band, und sein Kollege Fritz 'Free' Kschowak, bilden die Keimzelle, aus der I-Fire erwachsen soll. Die beiden, die als Raw'n'Free miteinander unterwegs sind, begegnen bei Aufnahmen in einem Hamburger Studio Gitarristen Marcus Arnold. Ersten Sessions folgt die Idee zu einem gemeinsamen Offbeat-Projekt auf dem Fuße.

Dieses wächst mit seiner Bekanntheit. Mehr und mehr befreundete Musiker gehen an Bord des Schiffes, das auf den Namen I-Fire getauft werden soll. Raw und Free teilen sich die Arbeit am Mikrofon mit Nils 'Dub-Ill-You' Wieczorek aus Bremen.

Free machte seine ersten musikalischen Erfahrungen bereits als Kind auf einem selbstgebastelten Schlagzeug und eignete sich dabei ein Rhythmusgefühl an, das einem Rapper wahrlich nicht schadet.

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Die Drums überlässt er trotzdem besser Andreas Feldman, der nach Exkursionen in Hardrock und Blues sein Herz für die jamaikanische Volksmusik entdeckte. Man kennt sich noch aus Zeiten der schuleigenen Big Band. Posaunist Nils Nöhden entstammt ursprünglich der Jazz-Ecke. Gemeinsam mit Niklas Ulrich an der Trompete stellt er die Bläsersektion.

An den Keyboards findet sich ebenfalls ein alter Bekannter. "Auf der Suche nach einem Live-Projekt und dem Wunsch, meinen musikalischen Horizont noch zu erweitern, traf ich Rob, dem ich im Kindergarten schon mal begegnet bin", erinnert sich Valentin Heinrich auf der Homepage der Band. Er bewegte sich bis dato vorwiegend in elektronischen, Techno- und House-Gefilden.

Keine Reggae-Gruppe der Welt kommt ohne Bass aus: Hier macht sich Anton Soetrisno verdient. Ein Freund hatte ihn mit Andreas und Marcus bekannt gemacht. Schon wenige gemeinsame Jam-Runden später gehört er fest zur Crew. Julian Bohn an Mischpult und Samplern macht die Truppe komplett.

I-Fire unterziehen ihre Mixtur aus deutschen Texten, jamaikanischen Riddims und unüberhörbaren Hip Hop-Einflüssen ausgiebigen Live-Tests. In den Jahren 2006 und 2007 absolvieren sie Show um Show, stehen dabei auch bei Festivals wie dem Chiemsee Reggae Summer auf der Bühne und erarbeiten sich neben einem Ruf als energiegeladene Performer eine amtliche Fangemeinde.

Die schreit nach einem Album: I-Fire nehmen 2007 in Eigenregie ihr Debüt "Vom Schatten Ins Licht" auf. Dieses findet allerdings erst im März des darauf folgenden Jahres zu wahrer Größe: Ein inzwischen mit Rough Trade eingegangener Vertriebs-Deal garantiert professionelle Vermarktung. Der Startschuss ist gefallen.

Die Hamburger Jungs beweisen fortan neben einem Gespür für die Roots und einem Blick für unterhaltsame Geschichten im Alltäglichen, dass der Bierernst auch dann im Schmuckkästchen bleiben darf, wenn man sich auf einer Mission befindet. Die gelingt mit einem Augenzwinkern und umhüllt von entspannenden Kräuterdämpfen schließlich gleich doppelt lässig.

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