Porträt

laut.de-Biographie

Homeboy Sandman

"Es ist ein großes Missverständnis, dass es im Rap um etwas Bestimmtes geht. Rap kann von einer Garderobe erzählen. Oder über das Leben einer Pflanze. Wenn du talentiert bist, kannst du über alles rappen." Homeboy Sandman ist talentiert. Das sieht unter anderem das XXL Mag so und titelt deshalb: "Scharfe Lyrics und ein unwiderstehlicher melodischer Flow".

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Zu diesem Zeitpunkt spielt Angel Del Villar II aus Queens in New York noch gar nicht so lange mit. Bevor er sein erstes rappendes Lebenszeichen in Form seiner 2007er "Nourishment"-EP in die Gassen haut, sitzt er brav auf den harten Bänken der University of Pennsylvania und büffelt Rechtswissenschaften.

Doch spätestens seit seinem ebenfalls 2007 erscheinenden Debüt-Album "Nourishment (Second Helpings)" konzentriert sich der 27-Jährige voll und ganz auf seiner Karriere im Hip Hop-Zirkus.

Nach einigen Auftritten in diversen Musik-Mags und Titeln wie 'unsigned hype' kommt bereits 2008 sein Zweitling "Actual Factual Pterodactyl" in die Läden. Boy Sand ist hungrig, bringt ein Schmunzeln in die Gesichter der Heads oder verpackt mit seinem lyrischen Intellekt Kritik an der Politik und dem Gesundheitswesen. Hier steht kein aufgeblähtes Ego im Vordergrund, sondern ein tiefschürfender Mensch mit dem Bewusstsein für die Menschlichkeit.

Auch auf Festivals oder bei Open Mic Events ist Homeboy ein gern gesehener Gast. Er erstellt die YouTube-Reihe "Homeboy Sandman presents Live From ...", in der er Künstler interviewt, die mit ihm die Bühnen teilen.

Spätestens mit seinem dritten Werk "The Good Sun" überzeugt er nicht nur Underground-Nerds und Blog-Surfer, sondern auch das Stones Throw-Oberhaupt Peanut Butter Wolf: "Es gibt ganz klar gewisse Nuancen, die an die Golden Era erinnern, aber ich sehe Sandman nicht als einen Rapper an, der in dieser Zeit feststeckt. Er ist eben progressiv." Welche Qualitäten führen zu dem Signing? "Selbstvertrauen. Wortspiel. Energie. Positive Einstellung."

Dem Rakim-Verehrer ist damit eine ideale Brutstätte gegeben, um seinem Schaffen freien Lauf zu lassen. Der Kreativquell bringt Zwanzigzwölf gleich zwei EPs über seine neue Label-Heimat unters Volk: die "Subject:Matter"- und die "Chimera"-EP. Beide Werke sollen den Appetit für die erste Stones Throw-Platte machen.

Die Weichen sind gestellt, es geht weiter bergauf: "Wahres Talent ist unleugbar. Und wahres Talent, das die Geduld in der Tugend findet, ist unaufhaltsam."

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