Porträt

laut.de-Biographie

Hermanos Inglesos

Warum die Wurzeln von Hermanos Inglesos in Belgien zu finden sind, erklärt sich wie folgt. Cedric und Didier Engels heißen die Brüder, die sich hinter dem gewollt spanisch anmutendem Pseudonym verbergen.

Engels heißt auf holländisch englisch, deshalb Inglesos. Hermanos bedeutet Brüder, also die englischen Brüder. Deren Karriere als DJs beginnt um das Jahr 2003 auf recht ungewöhnliche Weise.

Der ältere der beiden, Didier, verreist für ein paar Monate. Als DJ hat er sich zuvor in seiner Heimatstadt Gent auf kleinen Events herumgetrieben. In seiner Abwesenheit findet Cedric großen Gefallen an Trance. Für Didier ist das bei seiner Rückkehr ein großer Schock und so beschließt er seinem Bruder die nötige musikalische Erziehung zukommen zu lassen.

Dabei stellt sich heraus, dass die geschmackliche Chemie zwischen den beiden grundsätzlich stimmt, Differenzen sind bald ausgeräumt. 2004 treten sie bei einem Nachwuchsfestival das erste Mal live vor einem größeren Publikum auf und stellen alle anderen Teilnehmer in den Schatten.

Jetzt werden auch Acts wie The Glimmers und Soulwax auf das Duo aufmerksam. Diese Tatsache verleiht der Karriere von Hermanos Inglesos deutlich mehr Schwung. 2005 werden die beiden Residents im Culture Club, der Homebase der Genter Clubszene.

Für ihren neuen Arbeitgeber spielen sie 2006 die Mix-CD "Culture Club Vol. 5" ein, im Jahr 2008 den Nachfolger. Ihren Vorbildern, den Glimmer Twins, nacheifernd, greifen sie in ihrem Mix auf Kim Wilde und Adam Freeland, Green Velvet und Ram Jam zurück.

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