Porträt

laut.de-Biographie

Heiko Voss

Der Spaß ist die große Konstante bei den Releases des Kölner Produzenten Heiko Voss. Ob man nun auf Coverartworks wie bei "Call Me Killer" schaut, Titel wie "Ofen Aus" und "Unten Durch" zur Beweisführung heranzieht oder die Musik selbst als stärkstes Argument anführt. Sucht man beim künstlerischen Output von Heiko Voss nach Humor, so wird man schnell fündig. Zusammen mit Thomas Schaeben ist Heiko Voss auch die treibende Kraft hinter dem Minimal-Techno-Projekt Schaeben & Voss.

Mit ihren Tracks hat das Duo beim Kölner Kompakt Label eine Heimat gefunden. Weniger stringent hingegen sind die Solo-Releases von Voss. Sein 2005 veröffentlichtes Album "Two Sides" ist ein bunter und teilweise chaotischer Kosmos unterschiedlicher Referenzen. Kein Wunder, dass Voss Die Ärzte genauso zu seinen prägenden Jugendeinflüssen zählt wie die Superstars Prince und Michael Jackson. Falco, Iron Maiden und die Pixies komplettieren den vielseitigen Musikgeschmack.

Aus diesen Zutaten entleiht Voss, was ihm passend erscheint. Soul und Pop von Prince, die Coolness von Falco, die Eigenständigkeit der Pixies und die Ironie der Ärzte. Mit einer guten Portion Nonchalance kombiniert, schafft es Voss seinem Laptop smoothe Grooves und bizarre Melodieführungen zu entlocken, die "Two Sides" zu einem originellen Hörerlebnis machen.

Dabei versteht sich Voss als Vollblut-Produzent. "Plattenauflegen langweilt mich nach zehn Minuten", sagt er in einem Interview. Auf seine Studioqualitäten setzen auch Peter Licht und 2raumwohnung, die bei ihm beziehungsweise Schaeben & Voss Remixe in Auftrag geben.

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