Porträt

laut.de-Biographie

Gutbucket

Gutbucket ist ein Begriff aus der Musikszene und heißt ins Deutsche übersetzt soviel wie Tonnen-Bass. Und an die Wand kann dich der Sound von Gutbucket durchaus drücken, denn vor allem live lassen es die vier Herren aus Kiel gehörig krachen.

Bei dem Quartett handelt es sich namentlich um Sänger Buschy, Gitarrist Dr. Uwe, Drummer Schröderone und Basser Batterman, die Gutbucket 1998 ins Leben rufen. Schnell beweisen sie, dass man nicht zwingend aus der Wüste in Arizona stammen muss, um furztrockenen Stonerrock mit diversen Pullen Bier und einem Schuss Punk anzureichern. So etwas funktioniert auch in Norddeutschland.

Wie man es von einer handfesten Band erwartet, organisieren sich die Jungs sämtliche Gigs und sonstigen Kram meist selbst und veröffentlichen '99 auch in Eigenregie "Glowing". Sämtliche Songs der Scheibe sowie ein weiterer stehen auch auf dem im folgenden Jahr erscheinenden offiziellen Debüt "Skyrider", das über Silverhead Records erscheint. Nicht nur mit den Nachbarn von Smoke Blow, auch mit Bands wie Danko Jones, Tanzwut oder Knorkator stehen sie auf der Bühne und machen den nach ihnen spielenden Bands das Leben schwer.

2002 melden sie sich kurz und knapp mit den Kollegen von Devil's Day-Off mit einer Split-EP zurück, ehe Ende April '03 das nächste Album "Bullride Blues" auf den Markt kommt. Kurz zuvor waren sie noch mit Smoke Blow auf der Jack Daniels Rock Nights-Tour unterwegs und saufen den ein oder anderen Laden leer. Allerdings kündigt Sänger Buschy bald an, dass er die Band verlassen wird, und dass man sich langsam nach eine geeigneten Nachfolger umschauen sollte. Diesen finden sie in Steeni, der im Februar 2004 zum ersten Mal mit Gutbucket (allerdings als Gitarrist) auf der Bühne steht.

Buschy gibt Ende April in der Kieler Pumpe sein offizielles Abschiedskonzert und übergibt sein Mikro dem Neuen. Mit dem brettern sie unter anderem auch zu einem Gig mit Exilia in die Schweiz, wo die Band überall nur als Jazz-Band angekündigt ist. Offenbar hat man sich nicht die Mühe gemacht, den Sound der Kieler von dem der Namenskollegen aus den USA zu unterscheiden. Unabhängig davon laufen bereits die Arbeiten am dritten Album, das eigentlich im Sommer 2005 zusammen mit einer DVD erscheinen soll.

Ende 2005 ist die Scheibe aber immer noch nicht fertig. Als neues Datum gibt die Band den April des nächsten Jahres an. Dummerweise trennt sich Steeni im Sommer von Gutbucket, die natürlich kein Album mit einem nicht vorhandenen Sänger veröffentlichen wollen. Mit Armageddon haben sie inzwischen ein Label gefunden und mit Peter Kaluza einen würdigen Nachfolger am Mikro. Der singt die Scheibe nochmal neu ein. Ende März ist es endlich soweit und "Gutbucket" steht in den Regalen. Zu der Zeit sind sie schon mit Rose Tattoo auf Europatour.

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