Porträt

laut.de-Biographie

Ghinzu

Belgiens Exportschlager sind mannigfaltig: Von Lucky Luke bis dEUS über den Streifen "Mann Beisst Hund" und Peter Paul Rubens ist alles dabei. Irgendwo dazwischen haben auch Ghinzu ihren Platz.

Die vier Jungs aus Antwerpen formieren sich 1999 zu einer Noise Pop-Gruppe deren Vorbilder beispielsweise die Schotten von Mogwai sind. Mit dem ersten Auftreten im Pop-Zirkus, dem 2000er Debüt "Electric Jacuzzi", das sie selbst releasen, finden sie in Belgien erste Beachtung.

Ghinzu bedienen sich aller Schubladen zeitgemäßer Musik. Elektronische Frickeleien, Gitarren mit ordentlich "cojones" und durch den Vocoder gedrückte Vocals vereinen sich zu einer Crossover-Geschichte mit Indie-Hintergrund.

Mit dem zweiten Album, das auch im Rest Europas veröffentlicht wird, festigt sich der Stand der Band. "Blow" überzeugt, weshalb in der Folge das Debüt via Re-Release einem größeren Publikum zugänglich gemacht wird. Die kommenden vier Jahre können Fans nur mit Filmsoundtracks überbrücken: Die Antwerpener steuern Songs zu den Filmen "96 Hours" und "Ex Drummer" bei, daneben produzieren den Score zu "Irina Palm".

Schließlich veröffentlichen Ghinzu 2009 ihr Drittwerk "Mirror Mirror", das 2010 schließlich nach Deutschland gelangt. Wiederum ist es ein Kuriositätenkabinett verschiedener Musikstile auf einem einzigen Silberling.

Psychedelisches mischt sich mit Noise, No-Wave mit Indie-Balladen. Wie es dazu kam erklärt Sänger John Stargasm so: "Wir genossen es, uns im Studio zu verlieren, Sounds aufeinander zu stapeln ohne zu stark an heutigen Musik-Trends zu hängen".

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