Porträt

laut.de-Biographie

Freska

Von der russischen Nordmeer-Stadt Murmansk ins Zentrum europäischen Clublebens ist es eine gute Strecke. Evgeny Bukreev hat sie in Angriff genommen und sich seit 2007 mit Veröffentlichungen bei etlichen angesehenen Labels einen exzellenten Ruf erarbeitet.

Damit steht er in einer Reihe mit anderen russischen Techno-Produzenten, allen voran Nina Kraviz, Scsi-9 und Anton Zap. Im Gegensatz zu den bekannten Vertretern, die ihr musikalisches Feld im housigen, gerne auch experimentellen Umfeld ansiedeln, zeigen sich die Releases von Freska vom Techno-Erbe Detroits inspiriert.

In seiner Jugend saugt Bukreev ganz unterschiedliche Einflüssen in sich auf. Kraftwerk und Black Sabbath bleiben ihm am nachhaltigsten im Gedächtnis.

Seine eigenen Produktionen klingen dann jedoch durchweg technoid, allerdings mit Einschränkungen. Auf seinem 2006er-Release auf Oliver Koletzkis Label Stil Vor Talent sind über den elektronsichen Beats Gitarrenklänge zu hören.

Das dürfte Craig Morrison und Graeme Reedie von Silicone Soul gefallen haben: Sie nehmen den Russen im Jahr darauf unter ihre Fittiche.

Kurz vor Erscheinen seines Debütalbums auf dem Silicone Soul-Label Darkroom Dubs macht das Duo schon mal etwas Werbung für den noch weitgehend unbekannten Produzenten aus Russland. Sie mixen seinen Track "Honey From Within" ins letzte Drittel ihrer "Darkroom Dubs Vol. 3"-CD, kurz bevor sie selbst den Schlusspunkt unter ihr knackiges Set setzen.

Wenige Monate später erscheint Evgeny Bukreevs Erstling "Wrong Songs", für den er sein Produktionspseudonym Freska verwendet.

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