Porträt

laut.de-Biographie

Fenin

Bereits seit Ende der Achtziger treibt Lars Fenin sein Unwesen in der Berliner Musik-Szene. Bestimmt von rauchgeschwängerten Beats arbeitet er als Produzent und Musiker zwischen den Stühlen Dub und Elektronik. 1995 gründet er seine erste Reggae-Band "Tribal Notes". Nach deren Ende taucht Fenin in die explodierende Berliner Elektronik-Szene ab und lässt sich von Beats und Clicks so stark anfixen, dass er 1997 beginnt, auch eigene elektronische Tracks zu produzieren.

Trotz der Berliner Techno-Hochzeit und den langen Nächten in den Clubs, bleibt Fenin auch bei den neuen Eigenproduktionen der jamaikanischen Relaxtheit treu und versucht sich daran, Dub mit Techno kollidieren zu lassen. 2000 erscheint die erste Solo-12 unter dem Pseudonym "Herr Pitzelberger" auf T.Raumschmieres Shitkatapult Label. Weitere Releases auf Echocord, Meteosound, Textone und immer wieder Shitkatapult folgen, während Fenin seinen groovenden und kickenden Misch-Masch weiter ausfeilt.

Mal wird es knalliger, mal klickert es mehr, dann wird doch wieder am liebsten am Joint gezogen. Die Spannbreite ist enorm und alles andere als stringent. Doch gerade das gibt Fenins Debüt-Album das besondere Etwas. Neues wird ausprobiert, während dem Altbewährten noch längst nicht abgeschworen wird. Fenins Musik ist genauso frisch wie abgedroschen. Und dies macht "Grounded" so interessant und mutig.

Alben

Fenin - Grounded: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2005 Grounded

Kritik von Philipp Schiedel

Der Berliner sucht den Link zwischen Dub und Techno. (0 Kommentare)

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