Porträt

laut.de-Biographie

Eskimo Joe

In ihrer Heimat Australien sind Kavyen Temperley (Gesang, Bass), Joel Quatermain (Gitarre, Keyboard, Gesang) und Stuart McLeod (Gitarre, Gesang) etablierte Rockgrößen, die die Massen auf ihren ausverkauften Tourneen begeistern und mit ihrem mehrfach Platin-dekorierten 2006er-Album "Black Fingernails, Red Wine" endgültig zu Superstars aufsteigen. International machen sie mit ihrem Auftritt beim Live Earth-Konzert 2007 in Sydney auf sich aufmerksam.

Für ihren Longplayer "Inshalla" (2009, Warner) engagieren sie anschließend den Produzenten Gil Norton (Pixies, Foo Fighters, Ben Kweller), der dem stadiontauglichen Rock seinen Stempel aufdrückt. Es ist dieses vierte Werk, das als erstes auch in Europa in den Läden steht.

1997 sind Kavyen und Joel im westaustralischen Fremantle in einer Band namens Freud's Pillow aktiv, gründen aber mit Stuart die Formation Eskimo Joe, um mit ihr am Australian National Campus Competition teilzunehmen. Sie gewinnen diesen Wettbewerb und werden mit einem Auftritt beim Livid Festival und einer professionell durchgeführten Aufnahme-Session belohnt. Daraus resultiert die Debüt-EP "Sweater" (1998), der sich ein Jahr später die EP "Eskimo Joe" anschließt.

Obwohl der Debüt-Longplayer "Girl" (2001) häufig über die Ladentheken geht, bleiben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen der Labelverantwortlichen von Modular zurück, die daraufhin der Vertrag mit der Band auflösen. Seit 2002 kümmert sich Festival Mushroom Records um die musikalischen Belange des Trios, das sich für das Vertrauen mit den Erfolgs-Alben "A Song Is A City" (2004) und "Black Fingernails, Red Wine" bedankt.

Mit den außerordentlichen Erfolgen, die die Band mit pompösem Rockgestus in Australien feiert sowie der Erfahrungen in Vaterschaft von Temperley und MacLeod machen sich jedoch zunehmend Zweifel an der pompösen Selbststilisierung breit: "Ich saß im Café, trank einen Kaffee und rauchte eine Shisha; und in diesem Moment beschloss ich, die Idee dieser Rockstar-Figur fallen zu lassen, an der ich so hart gearbeitet habe", erklärt Chef-Songwriter Temperley. "Ich kam auf den Boden zurück, war einfach ich selbst und wollte sehen, wo ich gelandet war." Mit "Inshalla" erscheint schließlich das musikalische Resultat dieser Selbsbesinnung.

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