Porträt

laut.de-Biographie

Emmerhoff & The Melancholy Babies

1996 sichert sich Songwriter, Sänger und Gitarrist Gunnar Emmerhoff in Bergen die Dienste einiger Musiker, um sein Solo-Album "The Joy Of Mourning" live zu performen. Musikalisch verstehen sich die Nordmannen so gut, dass sie kurzerhand als Band zusammenbleiben. Seit 1998 besteht die Combo neben Boss Emmerhoff aus Inge Joakim Rypdal, Arlid Vikane (beide Gitarre), Einride Torvik (Bass) und Iver Sandoey (Drums). Eine Vorliebe für Led Zeppelin und die gemeinsame Herkunft aus dem ländlichen Küstengebiet im Nordwesten Norwegens schweißt das Quintett zusammen.

Ein Jahr später verhilft ihnen das Debüt "Viva Revenge" zum Sprung über die Clubs der Heimatstadt hinaus und bringt dem Quintett u.a. Auftritte bei bekannten einheimischen Festivals ein (so beim Quart-Festival mit Lambchop). Dennoch dauert es fast acht Jahre bis sich Emmerhoff & The Melancholy Babies auch außerhalb Norwegens aufstellen können. Die beiden ersten Platten veröffentlichen die Skandinavier noch in Eigenregie. Viel positives Echo und Radio-Airplay führen 2002 dann zum ersten Plattendeal mit Bauta Records sowie dem Release des Drittlings "If This Darkness Lingers" (September 2003).

Der Bekanntheitsgrad steigt in der Folge kontinuierlich an und das Quintett absolviert erste Ausland-Gigs in Schweden, Dänemark sowie einen Support-Act für Favez in Hamburg (Oktober 2003). Emmerhoff und Co. werden sogar auf der Länder-Compilation "This Is Norway" gelistet. 2004 sind Emmerhoff in einschlägigen Kreisen (Nick Cave oder Keane gelten als Sound-Koordinaten) so bekannt, dass sie außer in Skandinavien auch in England, den Niederlanden und Österreich gebucht werden. Im März absolvieren die Norweger ihre erste Deutschlandtour.

Nach dem heimischen Release von "Misty Trails" (einer Best Of aus den drei bisherigen Alben und der "Vengenace"-EP von 2001) spielen sie Ende September beim Norwegen-Showcase im Rahmen der Berliner Popkomm. Im Oktober wollen Emmerhoff und Co. dann endgültig im deutschsprachigen Raum Fuß fassen und veröffentlichen "Misty Trails" über das Hamburger Label Devil Duck. Der Track "Baby Sinister" schafft es hierzulande auf MTV-Rotation und eine Schweizer Radiostation kürt den eigenwillig introvertierten Mix aus Indie, Singer/Songwriter-Pop, Progressive Rock und ein wenig Country zum Album der Woche.

Nach der anschließenden Tour, u.a. durch den deutschsprachgigen Raum, erscheint im August 2005 der fünfte Longplayer. "Electric Reverie" setzt auf das altbewährte Sound-Konzept, kommt aber ein Stück rockiger um die Ecke und hält sogar ein Portishead-Cover bereit.

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