Porträt

laut.de-Biographie

Embee

Das erste Demo der schwedischen Hip Hop-Crew Looptroop erscheint 1993 unter dem Titel "Superstars": eine prophetische Wahl. Promoe und Embee heben das Projekt 1991 aus der Taufe. Von Beginn an steht letzterer hinter der Produktion.

Sein Schaffen umfasst jedoch viel mehr als das: Embee, der am 24. Februar 1977 als Magnus Bergkvist in Badelunda das Licht der Welt erblickt, ist zudem Vollblut-Musiker, Songwriter und DJ.

Er arbeitet neben Looptroop (die später als Looptroop Rockers firmieren) mit anderen Künstlern zusammen, darunter Rakaa von den Dilated Peoples, die CunninLynguists, die Saïan Supa Crew, Moneybrother, Capleton und zahllose weitere.

Die Vielfalt der Kollaborationspartner spiegelt Embees mannigfaltige musikalische Interessen. Neben Hip Hop bewegt er sich im Pop, Soul, R'n'B, Electronica, Jazz und Easy Listening. Sein akustisches Utopia bietet Platz für all dies und noch mehr.

Den Grundstein für seine Bekanntheit legen aber unbestritten Looptroop: 1991 gründet Embee die Combo zusammen mit seinem Schulkollegen Promoe in Västerås, wo er seine Kindheit verbringt. Zwei Jahre später stößt Cosmic dazu. Embee zieht 1997 nach Göteborg um.

Nach einer EP und etlichen Mixtapes erscheint sein Solo-Debüt "Tellings From Solitaria" nach zweijähriger Bastelarbeit zwar erst 2004, fährt dann aber reichlich gute Kritiken ein. 2005 wird die Platte als beste Veröffentlichung im Bereich Soul/Hip Hop mit dem schwedischen Grammy prämiert.

Embee selbst kassiert Preise am laufenden Band: Zwei Jahre in Folge wird er als bester Produzent Schwedens geehrt. 2004 und 2006 schneidet er zudem als bester DJ ab.

Zusammen mit Cosmic betreibt Embee das Projekt Casual Brothers. Das eigene Label David vs. Goliath, das er 1998 startete, scheint ihn nicht auszulasten. Embee tourt wie ein Viech, mit Looptroop, solo oder als DJ.

2007 führt ihn eine ausgedehnte Tournee fünf Monate lang durch Japan. Das Land der aufgehenden Sonne hinterlässt Eindruck. Embee knüpft Kontakte zu etlichen japanischen Kollegen, was sich auf seiner zweite Soloplatte "The Mellow Turning Moment" niederschlägt.

Die Kollegen von Looptroop, die auf Embees Erstling noch als Gäste vertreten waren, fehlen inzwischen. Auch findet sich hier kein einziger Rap-Track mehr. Die Herangehensweise, die die so luftig wie clever arrangierten und zusammengeloopten Produktionen durchschimmern lassen, bleibt Hip Hop. Die Resultate dagegen: Pop der interessantesten Sorte.

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