Porträt

laut.de-Biographie

Doomshine

Einen Gig mit einer Band auszumachen, bevor diese überhaupt existiert, ist mit einem gewissen Wagnis verbunden. Mit vollem Kopf passiert so etwas aber schnell. So muss sich Drummer Markus Schlaps im Ludwigsburger Spätsommer 2000 schnell ein paar Jungs zusammen suchen.

Die beiden Brüder Sascha (Gesang) und Timmy Holz (Gitarre) sind mit von der Partie und mit Basser Carsten Fisch und dem ehemaligen Spiral Tower-Gitarristen Sven Podgurski steht das Line-Up. In dieser Besetzung spielen sie ihre erste Show zusammen mit End Of Green und Cockroach unter dem Namen Sleep With The Devil. Den kicken sie aber schnell wieder in die Tonne und einigen sich schließlich auf Doomshine.

Der Name scheint logisch, da sich ihre Musik zu großen Teilen am Doom Metal von Bands wie Candlemass, Solitude Aeturnus oder auch Black Sabbath orientiert. Sascha verliert aber bald das Interesse an der Band und steigt aus. Sein Bruder Timmy übernimmt zusätzlich den Gesang. Ohne ein Album in der Hinterhand zu haben, organisiere sie 2003 zum ersten Mal das Doom Shall Rise Festival, das sich im Laufe der Jahre einen festen Platz im Festival-Sommer erarbeitet.

Ein Deal mit Iron Glory Records sorgt 2004 für die Veröffentlichung des Debüts "The Kingdoom Come", das national ein durchweg positives Echo einfährt. Da Iron Glory aber kurz darauf pleite sind, geht die Scheibe ein wenig unter. So unterschreiben Doomshine wenig später bei Massacre Records, lassen sich in Sachen Veröffentlichungen aber ganz schön bitten.

Erst Anfang Juli 2010 kommen sie schließlich mit "The Piper At The Gates Of Doom" um die Ecke, das namentlich natürlich an das Pink Floyd-Debüt erinnern soll. Musikalisch ist im Hause Doomshine derweil alles beim alten geblieben.

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