Porträt

laut.de-Biographie

Do Or Die

Belgien scheint ein hervorragendes Pflaster für Politik zu sein. Nicht nur, dass in Brüssel das Europaparlament seinen Standort hat, auch in musikalischer Hinsicht gibt es einige Bands, die den Drang haben, sich politisch zu äußern. Da der Hardcore für solche Belange schon immer ein gutes Sprachrohr war, kann sich das kleine Land einer aufstrebenden Szene rühmen.

Auch Luigi Chiarelli und Nico (g), Jon (dr), Yvan (b) und die beiden Shouter Chris Michez und Alain Westappen haben Ende 1999 das dringende Bedürfnis, sich Gehör zu verschaffen. Dies haben sie zuvor schon bei Stuck-Up und Instigate getan, bevor sie es mit Do Or Die wissen wollen. Zu diesem Zweck schaffen sie ihre Ärsche bei jeder Gelegenheit in einen klapprigen Van, um so oft wie möglich live zu spielen. Da so ziemlich alle in der Band italienische Vorfahren haben, kennt man die Jungs auch unter der Bezeichnung Bella Familia.

Auch ohne Deal sind sie im Vorprogramm von etablierten Acts wie Merauder, Deviate oder Madball zu sehen, ehe I Scream Records das Potenzial der Jungs erkennen. Nach einer ersten Single erscheint im Februar 2001 das Debüt "Heart Full Of Pain", das rohen, ungestümen Hardcore mit einigen Metaleinflüssen bietet. Nico hat kurz nach der Veröffentlichung die Band verlassen, dafür steht jetzt Greg Chiarenza an der zweiten Klampfe.

Nach einer Split CD mit der spanischen Combo Ownfight, erscheint im März des folgenden Jahres die zweite Scheibe "The Meaning Of Honor". Was die Belgier unter Ehre verstehen, zeigen sie auf der Tour mit Pro Pain und Crack Up auch auf deutschen Bühnen. 2003 satteln sie (schon ohne Alain und nur mit Chris als Sänger) auf den Biohazard Tourtross mit auf und stehen auch mit den Szenevorreitern von Hatebreed auf der selben Bühne.

Als sie sich an die Arbeiten zum dritten Album machen, hat sich im Line-Up noch mal einiges verändert. Hinter den Drums sitzt jetzt Rudy Collyns, in die vier Saiten greift Etienne, und für Alain hat ein Kerl namens Angelo De Notaris das zweite Micro übernommen. In dieser Besetzung spielen sie "Tradition" ein, das im März 2005 über Alveran Records erscheint und mit Century Media einen starken Vertrieb im Rücken hat. Für die Produktion zeichnet Harris Hohns verantwortlich, der für einen Mördersound gesorgt hat.

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