Porträt

laut.de-Biographie

DJ Tom Select

"Bei uns zu Hause lief irgendwie immer Musik, als ich klein war, das hat auf jeden Fall geprägt. Ich wollte sehr früh schon unbedingt selbst Musik machen. Einflüsse kamen da eigentlich aus allen Richtungen: Soul, Funk, Jazz, Chansons, Reggae, Rock, Pop, was auch immer. Mit Schlagzeug hab' ich aber zum Beispiel als Kind schon angefangen, weil ich die Drums auf den Beatles-Platten meiner Mum gefeiert und überall nachgetrommelt habe", erzählt DJ Tom Select dem Dead Magazine.

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Tom, ein Kind der 70er, vertieft sich schon im Kindesalter in die Musik. Er versucht sich an verschiedenen Instrumenten wie Piano, Geige und Gitarre. Diese Liebe entwickelt er weiter, bis er im Hip Hop landet. Doch hier endet sein Spektrum noch lange nicht. Zeit seiner Karriere veröffentlicht er auch Musik, die sich im Beats & Breaks-, Lounge- oder Singer/Songwriter-Genre verorten lässt.

Der Workaholic Tom ist nicht nur DJ und Produzent. Er leitet auch ein Label namens Lost Hill Music, schraubt meistens an mehreren Projekten gleichzeitig herum und versucht, nebenher noch die Welt zu bereisen. Um von der Musik leben zu können, spielt er Gigs und Konzerte und tritt auf Jams auf.

Jedoch bekommt die breite Masse, obwohl er nach eigenen Angaben an über tausend Songs mitgewirkt hat, wenig von DJ Tom Select mit. Die Erklärung dafür? Er macht einfach sein Ding, und das dreht sich nur um die Musik. Mit Promo, vielen Interviews und dergleichen hält er sich wenig auf. Dafür ist er viel zu sehr vertieft in sein Lost Hill Studio in der Schweiz und Deutschland.

Bedenkt man, mit wem Tom schon alles zusammenarbeitete, verwundert es noch mehr, dass er noch immer so weit unter dem Radar fliegt. Kollaborationen mit dem Wu-Tang Clan, Jeru The Damaja, Rakaa von Dilated Peoples oder Tha Dogg Pound haben durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Eines seiner größeren und beständigeren Projekte, die Sound Survivors, erregen 2012 zumindest ein wenig Aufmerksamkeit. Eine bunte, lose Gruppierung rappt auf Englisch, Deutsch und Französisch auf Tom Selects butterweichen, Soul-basierten Boom Bap-Beats von und für Hip Hop-Nerds ("Feelthisundastood" und "The Backspin Project").

Tom Selects Produktionen greifen auf die Golden Era zurück, entwickeln dabei aber einen ganz eigenen, wärmeren und weniger staubigen Sound als den, den Mitte der 90er die amerikanische East Coast zelebriert. Der Loop-Nerd beschreibt seine Produktionen jedoch selbst am besten:

"Am wichtigsten ist mir am Ende aber ein warmer Sound, der Variationen hat. Sprich: ein Sound, der mit laut und leise spielt, der Atmosphäre und ein analoges Gefühl vermittelt, und in seiner Monotonie trotzdem abwechslungsreich bleibt."

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Surftipps

1 Kommentar

  • Vor 8 Monaten

    DER TOM IST EIN MENSCH DER EINE SELTEN GUTE AUFNAHMEFÄHIGKEIT BESITZT,IN KÜRZESTER ZEIT DINGE KLAR UND OBJEKTIV AUFNIMMT,DEN KERN UND HAUPTSINN DER SACHE SOFORT ERKENNT UND ALLEINE SCHON WEGEN DIESEN EINWANDFREI FUNKTIONIERENDEN SYNAPSEN EIN SPITZEN-PRODUCER IST.ZUDEM AUCH SEHR OPEN MINDED FÜR UNGEWÖHNLICHE SOUNDS IST.VORAUSGESETZT DAS DARIN AUCH QUALiTÄT STECKT,DIE ER MIT SEINEM KLINGENSCHARFEN SPÜRSINN SCHNELLER ALS EIN NAViGATIONS-SYSTEM ORTET.JA! DEFINITIV ZU WENIG AUFMERKSAMKEIT FÜR DIESEN MUSIKER ! MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG IST DASS MAN DAS KÖNNEN TOM´S NICHT AN PROJEKTEN MIT BEKANNTHEITEN MESSEN SOLLTE,SONDERN EHER DIE BEKANNTHEITEN SICH GEEHRT FÜHLEN SOLLTEN MIT DIESEM MANN EIN PROJEKT GEMACHT ZU HABEN... SICH DA GLEICH DIE GUTE ALTE FRAGE STELLT: WER WAR ZU ERST DA ? DAS HUHN ODER DAS EI ?