Porträt

laut.de-Biographie

Customs

Belgische Indie-Bands? Da kommen einem zuerst eigentlich nur dEus oder The Go Find in den Sinn. Das Quartett Customs aus Leuven ergänzt seit 2008 den überschaubaren Alternative-Reigen.

Die vier Bandmitglieder mit den langen Namen - Kristof Marie August Albert Uittebroek (Gesang, Gitarre), Joan Willy August Govaerts (Bass), Jelle Florentius Mark Janse (Gitarre) und Ace Mirko Zec (Drums) - bezeichnen sich selbst als Retrofuturisten und produzieren New Wave im Fahrwasser von Joy Division, Echo And The Bunnymen und Interpol.

"Retro, weil wir wirklich viel Musik aus den Achtzigern hören. Und futuristisch, weil unsere Musik etwas sehr Mathematisches hat, etwas sehr Geometrisches", erklärt Sänger Uittebroek, dessen Stimme sich auf der gleich tiefen Tonlage wie die von Paul Banks oder Tom Smith bewegt.

Die Band blickt in ihrem Heimatland auf eine steile Karriere zurück. 2008 stellen sie ein Profil von sich auf die Band-Plattform Vi.be. Prompt werden sie vom belgischen Radiosender "Studio Brussel" entdeckt und in dessen Playlist aufgenommen. Der Sender kürt sie sogar zur "Vi.be On Air Band of the Year 2009-2010".

Vom Radio-Überraschungserfolg angetrieben, proben die Custums fleißig Stücke aus Uittebroeks Songrepertoire und nehmen 2009 in Eigenregie im Studio ihres Schlagzeugers das Debüt "Enter The Characters" auf.

Zum Mastering schicken die Jungs die Aufnahme an Geoff Pesche in die Abbey Road Studios nach London. Dieser zeigte sich bereits für solch dicke Acts wie die Gorillaz, Arctic Monkeys, Coldplay und LCD Soundsystem veranwortlich.

Das Namedropping zahlt sich aus: Die Platte beschert der Band jubelnde Kritiker, die Goldene Schallplatte in Belgien und ausverkaufte Shows auch bei den niederländischen Nachbarn. Retro-Hype made in Belgium!

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