Porträt

laut.de-Biographie

Crossover

Die Geschichte von Crossover nimmt ihren Lauf, als sich Vanessa Tosti und Mark Ingram Ende der 90er Jahre bei der gemeinsamen Arbeit in einer Boutique namens Smylonylon in Manhattan über den Weg laufen. In diesem Schuppen werden alte, ungetragene Kleidungsstücke aus den 60ern, 70ern und 80ern verkauft. Nebenher läuft ständig Musik, die sich aus einem umfangreichen Reservoir an Mixtapes speist, die Tosti und Ingram - ihr Partner in spe - zusammenstellen. Diese Tapes enthalten unterschiedlichste Musikstile. Von Disco über Electro bis hin zu New Wave. Einflüsse, die sich in ihrer eigenen Musik niederschlagen sollten.

Vanessa, als Tochter des Sängers Giacomo Tosti in Rom geboren, siedelt als Kind in die Vereinigten Staaten über. Mark Ingram ist geborener Texaner und kann Schlagzeug spielen. Während die beiden im Klamottenladen den ganzen Tag lang fürs musikalische Drumherum sorgen und die Kundschaft zum Powackeln und Konsumieren anregen wollen, reift irgendwann der Entschluss, es auch mal selbst zu versuchen.

Den Ausgangspunkt stellt Fantasmo dar, eine Art Comic-Geschichte, die in den Köpfen des Duos herumspukt. Dabei geht es um die Abenteuer von Desmond und Verona, die in der Crossover Kapsel verloren gehen und im Nirgendwo des Weltraum vor sich hin dümpeln. Um Fantasmo herum entsteht ein gleichnamiges Album. International Deejay Gigolo Hell nimmt Crossover unter Vertrag, wie zuvor schon die großen Kunstwürstel Fischerspooner, die einen prächtigen Klimbim aus Performance und Musik anbieten, in dessen Fahrwasser das Duo wunderbar hinterher schippern kann. Und wie die großen dürfen auch die kleinen bei der Loveparade 2001 im Rahmen des Gigolo Showcase auftreten. Für 2004 ist das zweite Album von Tosti und Ingram eingeplant.

Alben

Crossover - Fantasmo: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2002 Fantasmo

Kritik von Gregory Britsch

New Yorker Synthie-Elektropop mit Punk-Attitüde. (0 Kommentare)

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