Porträt

laut.de-Biographie

Coronatus

Den Grundstein zu Coronatus legen Sänger Georgios Grigoriadis und Drummer Mats Kurth bereits 1999, als sie unter diesem Namen mit ein paar befreundeten Musikern in der Stuttgarter Gegend ein Projekt starten.

2002 veröffentlichen sie eine erste Single mit dem Titel "Von Engeln Nur", der auch etliche Konzerte folgen. Doch so richtig kommt die Sache nicht in die Gänge. Nachdem Georgios sich aus den Reihen von Coronatus verabschiedet, wagt Mats den kompletten Neubeginn.

Erneut sucht er sich Kumpane, startet aber gleichzeitig eine Art Casting, um eine Sängerin zu finden. Allerdings sagen ihm die beiden Finalistinnen Carmen R. Schäfer und Verena Schock beide so gut zu, dass er letztendlich beide engagiert.

Verena klinkt sich Anfang 2005 jedoch wieder aus, weswegen Viola Schuch ihren Platz einnimmt. Mit den beiden Damen nehmen Coronatus den Song "My Rose Desire" auf, der auf einem ungarischen Sampler landet und ihnen einen Platz auf dem Gothica V-Festival einbringt.

Um endlich Nägel mit Köpfen zu machen, beginnen Coronatus 2006 mit den Aufnahmen zu ihrer ersten Scheibe, wobei Gitarrist Wolfgang Nillies, Keyboarder Fabian Merkt und Basser Stefan Häfele Mats und die Ladys unterstützen.

"Lux Noctis" erscheint im September 2007 über Massacre Records und bietet Gothic Metal im Stile von Nightwish oder Within Temptation, wobei Carmen den Sopran-Gesang übernimmt und Viola die gemäßigteren Tonlagen.

Allerdings ist Viola zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon nicht mehr Teil der Band. Ihren Platz nimmt Ada Flechtner ein, die auf dem Gig mit Within Temptation in Budapest ihren Einstand feiert. Gleiches gilt für Gitarrist Joachim Lang und Basser Chriz DiAnno, die seitdem fest zur Band gehören.

Während Carmen sich die Zeit mit Gastbeiträgen für Brainstorm vertreibt, teilt sie sich mit Drummer Mats auch einen Nebenjob als Livemusiker für Illuminate. Das kommt ihnen aber nicht weiter in die Quere bei ihrer eigenen Band, denn schon ein knappes Jahr nach dem Debüt, legen sie mit "Porta Obscura" nach.

Mit Johann Frey haben Coronatus live mittlerweile einen zweiten Gitarristen dabei, der auf das Album aber genauso wenig Einfluss hatte wie Carmen: Sie legt in der Vorbereitungszeit eine Babypause ein und steht erst zum Einsingen wieder zur Verfügung.

Den Projekt-Charakter, zumindest was die musikalische Besetzung angeht, werden Coronatus nicht so ganz los, denn als sie sich Ende 2009 mit "Fabula Magna" zurück melden, ist die Hälfte des Line-Ups neu besetzt.

Für den geschassten Chriz haut der Amerikaner Todd Goldfinger in die Stahlsaiten. Die zweite Gitarre soll der 17-jährige Iraner Aria Keramati Noori spielen. Statt Ada Flechtner, die sich auf ihr Studium konzentrieren will, greift die 19-jährige Lisa Lasch zum Mikro. Doch auch deren Aufenthalt in der Band ist nur von kurzer Dauer und Anfang 2010 ist sie bereits wieder weg vom Fenster.

Carmen verabschiedet sich ebenfalls, da sie mittlerweile Nachwuchs hat und da die Distanz zwischen New York und Deutschland auf Dauer auch nicht gerade zuträglich ist, ist Todd bald ebenfalls Geschichte. Wirklich Ruhe kommt auch die nächste Zeit kaum ins Line-Up und so treten Coronatus auf der Tour mit Haggard im Februar 2011 auch mit diversen Gastsängerinnen auf.

Der Tradition mit den lateinischen Titeln bleiben sie auch 2011 treu, als sie "Terra Incognita" veröffentlichen. Mittlerweiel ist Ada wieder mit im Boot und teilt sich den Gesang mit Mareike Makosch.

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